PSV Bork verstärkt sich mit Wunschspieler vom SuS Olfen

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Ein talentierter Spieler kommt zum PSV Bork. Beim SuS Olfen spielte er in der A-Jugend und hätte auch die Chance bekommen sollen, in der Bezirksliga anzugreifen. Doch er hat sich für die Borker entschieden.

Bork, Olfen

, 03.07.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der PSV Bork bekommt einen ganz jungen Wunschspieler von Neu-Trainer Sanmi Ojo - und zwar vom SuS Olfen. Hier sollte der ehemalige A-Jugendliche eigentlich sogar eine Chance bekommen, in den Bezirksliga-Kader aufzurücken. Nun verlässt er den SuS Olfen und wechselt zum PSV.

Alexander Böckenbrink aus der U19 des SuS Olfen wird ein PSVer. Bei mehreren Vereinen war Böckenbrink auf der Liste. „Alexander war mit dem SV Südkirchen und natürlich dem SuS Olfen in Kontakt“, sagte Martin Klingenberg, Sportlicher Leiter des PSV Bork, „aber Gott sei Dank hat er uns seine Zusage gegeben.“ Beim SuS Olfen war er einer von sechs A-Jugendlichen, die der SuS auf dem Zettel für die Bezirksliga-Senioren hatte. Der PSV war mit dem Defensivspieler schon vor der Corona-Krise in Kontakt.

Alexander Böckenbrink (l.) spielt künftig für den PSV Bork.

Alexander Böckenbrink (l.) spielt künftig für den PSV Bork. © Weitzel

Wunschspieler von Sanmi Ojo

„Er war Wunschspieler von Sanmi Ojo und wir sind uns sicher, dass er charakterlich in unsere Truppe passt“, sagte Klingenberg. Böckenbrink sei fußballerisch sehr weit entwickelt für sein Alter.

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Der abgebende Verein SuS Olfen zeigte sich nicht überrascht. Mit Böckenbrink sei abgesprochen gewesen, dass er in Olfen mittrainiert, wenn die erste Einheit vor der Abmeldefrist (30. Juni) stattfindet. „Er war sich nicht sicher, ob er den Sprung in die Bezirksliga schafft“, erklärte Sander. Und weil bei den Gesprächen im Frühjahr unklar war, ob das Transferfenster mit seinen Fristen sich aufgrund der Corona-Pause verschiebt, seien Verein und Spieler vorerst so auseinandergegangen.

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Nun musste aber eine Entscheidung her. Der SuS Olfen trainiert nämlich erst wieder Mitte Juli. „Ich hätte mir gewünscht, dass er es probiert, verstehe aber, dass er den Weg zu seinen Kumpels einschlägt“, sagte Sander.

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