PSV-Frauen grüßen von der Spitze - dabei ist ein Neuzugang noch nicht an Bord

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Die Fußballerinnen des PSV wollen sich in dieser Saison tabellarisch verbessern. Markus Kuhn hat die Mannschaft dafür umgebaut. Auch drei Neuzugänge schmücken den Kader.

Bork

, 24.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das gab es noch nie: Die Fußballerinnen des PSV Bork stehen in der Bezirksliga an der Tabellenspitze. Dazu verhalf den Borkern ein klarer 6:0-Auftaktsieg, der zeigt, in welche Richtung es in dieser Saison bei den Spielerinnen von Markus Kuhn gehen soll. Und ein Top-Neuzugang hat noch gar nicht gespielt.

Der Einstieg in die Saison ist geglückt. Vielleicht besser als gedacht. Mit 6:0 fertigte der PSV Bork den Aufsteiger RC Borken-Hoxfeld ab - ein nahezu perfekter Auftakt für das Team, bei dem Trainer Markus Kuhn aber am Tag nach dem Erfolg nicht in Euphorie verfiel. „Wir wollen wieder um die Top Fünf mitspielen“, sagt der Trainer des Vorjahressiebten.

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Drei neue Spielerinnen hat der PSV Bork in der Vorbereitung integriert. Da ist zum einen Lea Kindler, die nach ihrem Auslands-Abenteuer zurück ist. Kuhn - und das ist neu - steckte die eigentliche Mittelfeldspielerin aus der eigenen Jugend in die neuformierte Viererkette, wo Kindler ihre Sache gut gemacht habe.

Lea Kindler ist wieder für den PSV aktiv.

Lea Kindler ist wieder für den PSV aktiv. © Patrick Fleckmann

PSV Bork hat eine Systemumstellung hinter sich

Bisher agierte die am höchsten spielende PSV-Mannschaft mit einer Dreierkette. Kuhn verspricht sich davon, dass „die Mädels mehr Druck machen können und wir mehr nach vorne spielen können“. Wenn die Außenverteidiger aufrücken, liegt das der Borker Spielweise, findet Borks Trainer. „Die Mannschaft hat etwas Zeit gebraucht, die Abstimmung wird aber immer besser“, sagt Kuhn.

Ein weiterer Neuzugang ist Carolin Becker. Sie stieß aus Seppenrade dazu und verstärkt Borks Mittelfeld. Verstärkung gibt es auch durch eine ehemalige Olfenerin. Alina Nörenberg, die bei Concordia Flaesheim Westfalenliga- und Landesligaerfahrung sammelte, steigt nach einer Fußballpause wieder ein. Eine Minute hat sie noch nicht absolviert. Kuhn hat den Neuzugang erst seit etwa zwei Wochen an Bord.

Alina Nörenberg spielt nun für den PSV Bork.

Alina Nörenberg spielt nun für den PSV Bork. © Patrick Fleckmann

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Die Vorbereitung befand der Trainer als gut, wobei noch viele Schwankungen in den Testspielen waren. Einige Niederlagen setzte es, doch gegen mehrere Landesligisten verkaufte sich Bork gut. „Ich habe extra anspruchsvolle Gegner gewählt. Daran wollen wir uns messen“, sagt Kuhn. Die ersten drei Punkte sind eingefahren, weitere sollen folgen.

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