Rabitsch trifft wieder für die SG Selm - und spricht über seinen Abschied aus Nordkirchen

hzFußball

Jan Rabitsch ist zurück. Schon einmal war der Stürmer für die SG Selm auf Torejagd. Im Test gegen Alstedde gelang ihm ein erfolgreiches Comeback - mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit.

Selm

, 07.07.2019 / Lesedauer: 3 min

In Selm waren sie damals gar nicht begeistert von Jan Rabitsch‘ Abgang nach Nordkirchen mitten in der Winterpause. Rabitsch wollte es beim Bezirksligisten wieder versuchen.

Und die SG Selm, bei der Rabitsch damals Top-Torjäger war, unterschätzte den Abgang damals immens. Ihn konnte die SG Selm nicht kompensieren. Mit seinem Wechsel zum Bezirksligisten FC Nordkirchen ging es bergab mit der SG Selm, auch wenn der Abstieg vor einem Jahr weitaus mehr Gründe hatte als den Abgang eines einzelnen Spielers. Den großen Ärger um Suspendierungen und mannschaftsinterne Querelen bekam Rabitsch nur noch aus der Entfernung mit.

Jetzt lesen

Beim FC Nordkirchen war Rabitsch häufig nur zweite Wahl

Jetzt ist Rabitsch zurück - anderthalb Jahre, nachdem er die SG Selm, damals noch A-Ligist, verlassen hatte. In Nordkirchen konnte er sich nicht richtig durchsetzen. „Das war ein starker Kader. Es waren alles Spieler vor mir, die aus höheren Klassen gekommen sind. Und ich kam von unten hoch. Ich habe mir viel Mühe gegeben, aber wenn andere besser sind, dann ist es halt so“, sagt Rabitsch rückblickend auf die Zeit unter Issam Jaber beim FCN.

Rabitsch trifft wieder für die SG Selm - und spricht über seinen Abschied aus Nordkirchen

Sein Ex-Trainer in Nordkirchen, Issam Jaber (l.), und Jan Rabitsch. © Sebastian Reith (A)

Eine Zeit, in der er weitgehend die Reservistenrolle auf der Ersatzbank blieb. Er hatte Daniel Krüger als Stoßstürmer, den pfeilschnellen Patrick Trawinski auf links, Joachim Mrowiec oder Dominick Lünemann auf rechts vor sich. Kaum ein Trainer hätte bei so viel Qualität in der Offensive wohl anders entschieden und Rabitsch den Dauer-Vorzug gegeben.

Jan Rabitsch erhofft sich wieder mehr Spielpraxis

Mehr Spielen, wieder Tore schießen - damit ist alles gesagt über die Ziele des Stürmers zurück bei der SG Selm, wo vielleicht die Zukunft des Vereins eine andere gewesen wäre, wenn Rabitsch den Klub mit seinen Toren trotz aller Probleme in der Liga gehalten hätte.

In Selm erwartet ihn auch Konkurrenzkampf. Die SG-Offensive ist mit mehreren offensiv denkenden Mittelfeldspielern und Flügelspielern flexibel und breit besetzt, auch wenn in Fabian Konietzni ein Akteur zum Bezirksligisten SuS Olfen gewechselt ist. In Arthur Miller und Alexander Schwegler hat die SG schon zwei echte Mittelstürmer.

Jetzt lesen

Rabitsch entscheidet Testspiel gegen BW Alstedde für die SG Selm

Im Testspiel gegen die ambitionierten Alstedder am Freitag auswärts nutzte Rabitsch seine Einsatzzeit mit dem 2:1-Siegtor in der ersten Minute der Nachspielzeit. „Ich habe die zweite Halbzeit gespielt und hatte ein paar Chancen. Es hat sich gut angefühlt und es hat Spaß gemacht“, sagte er über sein Tor, dass nach einer Hereingabe und einer Kopfballverlängerung fiel. Rabitsch brauchte allerdings den Nachschuss, um bei seinem Comeback auch gleich zu treffen. „Die erste Halbzeit fand ich Alstedde echt gut. Wir haben es aber auch gut gemacht“, sagte er.

Deniz Sahin hatte wenig durchrotiert in der Startelf des ersten Vorbereitungsspiels. Mit Marc Westrup kam ein zweiter Neuzugang auch zum Einsatz in Hälfte zwei.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt
Halterner Zeitung SuS Olfen

Dieser Fußballer wechselt von der SG Selm zum SuS Olfen

Der dritte Neuzugang beim Bezirksliga-Aufsteiger SuS Olfen ist da. Es kommt ein Flügelstürmer mit Stallgeruch, denn der Spieler ist beim SuS schon lange auch bei den Leichtathleten aktiv. Von Marcel Schürmann

Lesen Sie jetzt