Regionalliga-Flair in Nordkirchen: Der TuS Haltern ist mit Tim Forsmann zu Gast beim FCN

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Hochkarätiger Besuch beim FC Nordkirchen: Regionalligist TuS Haltern bestreitet Sonntag ein Freundschaftsspiel in Nordkirchen. Tim Forsmann aus Olfen trifft auf einen alten Bekannten.

Olfen, Nordkirchen

, 12.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Im Nordkirchener Stadion am Schloßpark ist ein Regionalligist am Wochenende zu Gast. Der TuS Haltern kommt. Mit im Aufgebot: Tim Forsmann. Der 26-jährige gebürtige Olfener steht vor seinem ersten Regionalliga-Jahr. „Wir haben uns das immer gewünscht, dass ein Verein uns das ermöglicht. Ich beobachte nicht viel vom Drumherum, aber in der Liga sind schon ein paar Namen, die klingen“, sagt Forsmann, „das hat mehr Reiz als in der Oberliga. Die Regionalliga wird aber eine Herausforderung.“

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Forsmann begann das Fußballspielen beim SuS Olfen, ehe es in der Jugend über Lüdinghausen in die Westfalenauswahl und weiter zu RW Ahlen ging. In der B-Jugend wechselte er zum VfL Bochum. Der Bundesliga-Traum erfüllte sich nicht. „Das ist unglücklich gelaufen“, sagt er, spielte anschließend bei Preußen Münster vor. „Da muss man ehrlicherweise sagen, dass es da nicht ganz gereicht hat“, sagt Forsmann.

Regionalliga-Flair in Nordkirchen: Der TuS Haltern ist mit Tim Forsmann zu Gast beim FCN

Tim Forsmann (M.), hier im Einsatz gegen Westfalia Rhynern. © Manfred_Rimkus

Tim Forsmann hat schon 140 Oberligaspiele absolviert

Bei Oberligist ETB SW Essen fasste er dann Fuß, spielte dann drei Jahre für Erkenschwick, den TSV Marl-Hüls und den TuS Haltern, für den er jetzt in die vierte Saison geht. 140 Oberliga-Partien hat er absolviert. Schon am 27. Juli könnte in Lotte das erste Viertligaspiel für den Rechtsverteidiger hinzukommen.

Forsmann lebt mittlerweile in Recklinghausen, hat aber noch Kontakte nach Olfen. Eltern und Großeltern wohnen noch in Olfen. „Mit Olfen bin ich super eng in Kontakt“, sagt er.

Aber auch zum Testspiel-Gegner FC Nordkirchen, der vier Ligen tiefer spielt, hat der 26-Jährige Verbindungen. Mit Florian Fricke hatte Forsmann in Erkenschwick zusammengespielt. Damals war Fricke aber noch deutlich offensiverer aufgestellt. Unter Issam Jaber wurde der Kapitän wegen seiner Zweikampfstärke zum Abwehrmann umgeschult und hat in der Dreierkette rechts seinen Stammplatz sicher.

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