SG Selm fehlen zehn Minuten - Niederlage gegen den Tabellenzweiten tut besonders weh

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Die SG Selm hat am Sonntag mit 1:2 gegen den BSV Roxel II verloren. Bis zur 80. Minute führte die Selm noch - dann kam die Schlussphase.

Selm

, 01.03.2020, 21:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fußballspiele haben 90 Minuten. Leider, würde man bei der SG Selm an diesem Sonntag sagen. Denn hätte es nur 80 Minuten, wäre die SG Selm gegen den Tabellenzweiten mit einem 1:0-Sieg vom Platz gegangen. „Es ist natürlich total ärgerlich, dass wir zehn Minuten vor Schluss das Spiel verloren haben“, sagte SG-Trainer Deniz Sahin.

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SG Selm - BSV Roxel II

1:2 (1:0)

Nach der Führung durch Marc Westrup sah die SG Selm lange wie der Sieger aus. Auf der Zielgeraden fing Roxel die Gäste aber wieder ab. Daniel Lahav verwertete die Kopfballverlängerung nach einem Eckball zum 1:1-Ausgleich (80.). Sechs Minuten später erzielte Gufäb Hatam das 2:1 für Roxel. Bei einer Flanke hatte er sich von SG-Verteidiger Marius may gelöst. „Der Sieg wäre bis zur 80. Minute verdient gewesen. Ein Unentschieden wäre auch okay“, sagte Sahin, der am Sonntag schließlich ohne Punkte geknickt dastand.

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Besonders unglücklich: Der Tabellenachte hatte wenige Momente vor dem Ausgleich selbst noch die Riesenchance, auf 2:0 zu erhöhen. Dimitri Rutkovski hatte Niklas Neumann freigespielt. Statt direkt zu schießen, zögerte er – und vergab aus acht Metern.

Marc Westrup trifft zum 1:0 für die SG Selm

Besser hatte es im ersten Durchgang noch Marc Westrup gemacht. Der Mittelfeldspieler, der zusammen mit Winter-Neuzugang Julian Wilhelm auf der Doppel-Sechs agierte, erzielte nach 20 Minuten Selms Führung. Aus 17 bis 18 Metern nahm er Maß. Den Ball hatte Jan Rabitsch abgelegt, der sich vorher freigelaufen hatte und nach einer Drehung Westrup bediente.

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Ansonsten hatte die SG Selm viele Halbchancen, aber keine ganz klaren Tormöglichkeiten mehr, meinte Sahin: „Der letzte Pass hat oft gefehlt.“ Trotzdem: „Das Remis wäre verdient gewesen.“ Doch das Ergebnis zeigt auch, dass die in der Winterpause punktuell verstärkte SG Selm auch mit einem Spitzenteam mithalten kann und die guten Resultate der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte keine Eintagsfliegen waren. Kommenden Sonntag trifft die SG Selm auf den TuS Ascheberg, den Martin Ritz trainiert.

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