Stolperer kostet GS Cappenberg den Sieg - Harder testet Stürmer in der Abwehr

Fußball

Weil ein Spieler einen technischen Fehler beging, geriet Cappenberg gegen Lohauserholz-Daberg II in Rückstand. Doch später drehte ein Spieler auf, der „Dingo“ gerufen wird.

Cappenberg

, 23.08.2020, 20:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pascal Harder sah einen guten Test seiner Cappenberger Mannschaft.

Pascal Harder sah einen guten Test seiner Cappenberger Mannschaft. © Hendrik Skirde

Fußball-Kreisligist GS Cappenberg hat in einem Testspiel gegen den TuS Germania Lohauserholz-Daberg II ein 1:1 eingefahren. Trainer Pascal Harder meldete: „Das war gut.“

Harder testete zwei Wochen vor dem Saisonstart noch einmal zwei Spieler auf bisher fremden Positionen. So mussten Tom Zentgraf und Marcus Goletz, beides eigentlich Offensivposten im GSC-Spiel, in der Abwehr ran. „Darauf kann man aufbauen“, sagte Pascal Harder nach dem 1:1 gegen das Team aus der parallelen Kreisliga-Staffel A1 Unna-Hamm.

Das Gegentor zum 0:1 fiel unglücklich. Frederik Jäger trat an der Mittellinie auf den Ball und legte sich laut Harder förmlich „auf die Nase.“ Lohauserholz-Daberg war dadurch frei durch. Domenic Bordowski traf in der 18. Minute zur folgerichtigen Führung für die Gastgeber.

Twieling gleicht für Cappenberg aus

Für das Cappenberger Tor sorgte Robin Twieling, der eigentlich gar nicht zum Kader der ersten Mannschaft gehört. Denn „Dingo“, so sein Spitzname, gehört wie Torhüter Tim von Bohlen, Tim Recknagel oder Rene Bobb zu den Cappenberger Reservemannschaften.

Joker Twieling machte jedenfalls in der zweiten Halbzeit richtig, was Harder zuvor in der ersten Halbzeit bemängelt hat. „Er hat am zweiten Pfosten den Fuß hingehalten. Vielleicht hat er auf der Bank mitbekommen, wie oft ich mich in der ersten Hälfte darüber aufgeregt habe, dass wir das nicht machen“, sagte Harder über das Tor in der 59. Minute.

Lohauserholz-Daberg sei ein guter Testspiel-Gegner für sein Team gewesen. Die Platzherren seien jung und schnell. „Es war gut, dass wir mal nicht das Spiel machen mussten“, sagte Harder.

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