Tod einer Basketball-Ikone: „Meine Generation verbindet mit Kobe Bryant ganz viel“

hzKommentar

Die Nachricht schockte am Sonntagabend viele: Kobe Bryant, Basketball-Legende aus den USA, ist bei einem Helikopterunglück gestorben. Auch unseren Autoren ließ diese Meldung nicht kalt.

Olfen

, 26.01.2020, 23:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Tod von Kobe Bryant, der am Sonntagabend bekannt wurde, hat eigentlich nichts in einer wöchentlich erscheinenden Lokalsport-Kolumne verloren. Ich tue es heute trotzdem. Denn der Tod von Kobe Bryant, der bei einem Helikopter-Absturz ums Leben kam, trifft.

In meinem Zimmer – ich bin im Jahrgang 1990 geboren – hing ein Bravo-Sport-Poster von Kobe Bryant neben Michael Ballack, Dirk Nowitzki und Didier Drogba. Obwohl ich nie ein Spiel live von ihm sah, war er irgendwie ein Jugendidol, der faszinierte und unheimlich cool war.

Vor allem meine Generation verbindet mit Kobe Bryant ganz viel: Aus der Distanz Kobe mit seinen treffsicheren Würfen. Unter dem Korb Shaquille O’Neal. Zusammen bildeten sie ein Basketball-Duo in der NBA, das um die Jahrtausendwende absolute Weltklasse war – und prägte.

In meiner Klasse traten die Jungs auch seinetwegen in den örtlichen Basketballverein ein, kauften sich Trikots der Los Angeles Lakers, um sie im Sportunterricht stolz vorzuführen. Meistens war ja eine plattgetretene Dose auf dem Schulhof das Spielgerät, das wir versuchten, zwischen zwei Rucksäcken hindurchzuschießen. Aber wenn Basketball auf dem Plan stand, dann wollte jeder sein wie er: Kobe. Er war eine Ikone und ein Star für uns. Und deshalb lässt mich die Nachricht auch nicht ganz kalt. Die Redaktion verlasse ich am Abend mit Gänsehaut.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt