Topspiel in Vinnum - die Partien in der Übersicht

Fußball-Kreisliga

Das Topspiel des Spieltages steigt am Sonntagnachmittag in Vinnum, wenn mit der Westfalia der Zweite auf den Fünften aus Cappenberg trifft. Herberns Reserve trifft auf einen Angstgegner. Alle Spiel im Blick: hier in der Übersicht.

KREISGEBIET

14.03.2014, 17:47 Uhr / Lesedauer: 3 min
Vinnums Alexander Beier (l.) fehlt gegen Bork.

Vinnums Alexander Beier (l.) fehlt gegen Bork.

Die Südkirchener sind nach ihrer Niederlage beim PSV Bork auf den zwölften Tabellenrang abgerutscht. Die Abstiegsplätze sind zwar mit neun Punkten Vorsprung noch weit entfernt, doch sollte die Lohmann-Truppe so langsam aufpassen, nicht weitere Zähler liegenzulassen. Gegen Davensberg ist daher am Sonntag ein Sieg Pflicht. „Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, sagt Klaus Lohmann. Einfach werde es laut dem SVS-Coach aber nicht. „Davensberg ist auf zwei, drei Positionen richtig gut besetzt“, zollt er dem Gegner Respekt. Marvin und Robin Schulz fehlen weiterhin. Außerdem fallen auch die beiden Hügemanns sowie Jean Marcel Akono und Nick Althoff aus.

Dem tollen Erfolg gegen den SV Südkirchen will der PSV Bork nun eine weitere gute Leistung folgen lassen. Bei BW Ottmarsbocholt erwartet den Polizeisportverein jedoch keine einfache Aufgabe. „Wir haben uns in Ottmarsbocholt immer schwer getan, es ist ein sehr unbequemer Gegner“, beschreibt Peter Poslednik den Kontrahenten. Coach Poslednik glaubt aber an sein Team und an drei Punkte. „Wir haben die Qualität in Ottmarsbocholt zu punkten. Wir müssen nur mit der richtigen Einstellung antreten“, fordert der Borker Coach. Die Rotsünder Philipp Gördes und Ricardo Poslednik fehlen noch. Außerdem stehen hinter Etienne Wunder und Tobias Böcker Fragezeichen.

Das Topspiel der Woche findet an diesem Wochenende in Vinnum statt. Dort trifft der Tabellenzweite auf den Tabellenfünften GS Cappenberg. Beide Teams verpassten letzte Woche drei Punkte. „Wir haben 2014 noch kein Spiel gewonnen, wir haben Bock auf die drei Punkte“, geht GSC-Coach Patrick Osmolski in die Offensive. Dennoch wäre er mit einer Punkteteilung aufgrund der Vinnumer Stärke zufrieden. Vinnums Mininmalziel: „Kein Heimspiel mehr in dieser Saison verlieren“, so Westfalia-Trainer Marco Habicht. Auf Vinnumer Seite fehlen Murat Cengiz, Marco Habicht, Karsten Menker, Sven Quante und Alexander Beier. Bei GSC fallen alle drei Kapitäne sowie Abiola Farinde, Max Zocher und Stephan Schneider aus.

„Natürlich ist ein Sieg unser Ziel, wir wollen gewinnen“, kommt für SCC-Übergangstrainer Martin Ritz eine Punkteteilung gegen die Lüdinghausener Reserve überhaupt nicht in Frage. In den vergangenen Spielen gegen Union sah Capelle aber nicht gut aus. „Wir haben knappe Niederlagen kassiert“, so Ritz weiter. Daher ist es für Capelle mal wieder an der Zeit, einen Dreier gegen Union zu setzen. Viele Fragezeichen stehen hinter den Spielern von Capelle. Alexander Reher, Manuel Lachmann, Niklas Grennigloh und Tim Zurstraßen können nicht auflaufen. Außerdem wird Philipp Wittkamp fehlen. Fraglich sind Lars Zimmer, Marius Artinger und Mondrian Runde.

Tiefe Sorgenfalten klaffen auf der Stirn von Ralf Gondolf. Der SVS-Trainer hat vor dem Duell gegen Fortuna Seppenrade große Personalprobleme. Ali Karaman plagte unter der Woche eine Grippe, ist also fraglich. Enes Tozlu (Bandscheibe), Zakaria Slimani (Knie) und Tim Köhler (Gelb-Rot-Sperre) fallen sicher aus. „Ich werde mich an unserer zweiten Mannschaft bedienen müssen, um den Kader voll zu bekommen“, sagt Gondolf. Nach der 1:5-Packung in Selm am vergangenen Wochenende peilt der Stockumer Coach wieder einen Sieg an: „Die Punkte, die wir in Selm haben liegen lassen, müssen wir uns Sonntag zurückholen. Das wird aber ein Duell auf Augenhöhe.“ Wären nicht die Personalsorgen, hätte Gondolf Grund zum Strahlen: Der SVS-Trainer wird auch nächste Saison an der Seitenlinie stehen. „Ich verlängere meinen Vertrag“, verriet Gondolf.

In Senden hat die Reserve des SV Herbern in den vergangenen Jahren nie gut ausgesehen. Trainer Timy Schütte hat mittlerweile eine Erklärung gefunden, warum: „Wir haben Senden wohl zu oft auf die leichte Schulter genommen.“ Kein Wunder: Der VfL bildet das Schlusslicht in der Kreisliga. Dennoch warnt Schütte: „Die kann man nicht mal im Vorbeigehen erledigen.“ Der Herberner Coach fordert von seiner Mannschaft: „Wir müssen von Beginn an zeigen, dass wir Favorit sind. Wir dürfen Senden gar nicht erst ins Spiel kommen lassen.“ Auf drei Akteure muss Schütte verzichten. Christian Adamek Adamek (Leiste), Niklas Lohmann (privat) und Maik Steinke (Knie) fallen aus. Hinzu kommen wohl zwei weitere Spieler, die Christian Bentrup, Trainer der Landesliga-Mannschaft, für den ersten Kader benötigt.

Die Evenkämper können am 22. Spieltag den Rückstand auf den Spitzenreiter verkürzen, zumindest vorübergehend – Olfen hat spielfrei. Neun Punkte beträgt die Differenz. Die Eintracht gewann am vergangenen Spieltag 3:2 in Cappenberg. Jetzt eine Serie zu starten, sei jedoch sehr schwierig, meinte Eintracht-Coach Muris Mujkanovic. „Mir fehlen in der Abwehr Lucien Thurn verletzungsbedingt und der für ein Spiel gesperrte Pierluca Pra. Zudem fällt Monssor Monssor wegen einer sechswöchigen Sperre aus. Da wird es dann auch gegen Ascheberg schwierig“, erklärte Mujkanovic.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt