Torreicher Auftakt für Herbern II – alle Ergebnisse der A-Ligisten

Fußball-Kreisliga A

Für die heimischen Teams der Lüdinghausener Fußball-Kreisliga A stand am Sonntag das erste Meisterschaftsspiel nach der Winterpause an. Ein torreicher Auftakt gelang den Herbernern. Der SVH II gewann mit 8:1 gegen BW Alstedde. Alle Ergebnisse und kurze Spielberichte finden Sie hier.

KREISGEBIET

von Markus Großmann, Chris Siek, Dominik Gumprich und

, 16.02.2014, 17:29 Uhr / Lesedauer: 5 min
Brenzlig wurde es öfters vor dem Kasten von Alsteddes Keeper Florian Diedrich.

Brenzlig wurde es öfters vor dem Kasten von Alsteddes Keeper Florian Diedrich.

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Kreisliga A LH: Alstedde gegen Herbern II

Acht Treffer musste BW Alstedde gegen die Herberner Reserve einstecken. Wobei es Reserve nicht ganz trifft, standen doch einige Spieler aus der Herberner Erstvertretung im Team.
16.02.2014
/
Steven Farchmin (Nr. 11) traf dreifach für den SV Herbern.© Foto: Günther Goldstein
Alstedde hatte beim 1:8 gegen Herbern II keine Siegchance.© Foto: Günther Goldstein
Schon in der zweiten Minute gerieten die Alstedder mit 0:1 ins Hintertreffen.© Foto: Günther Goldstein
Nach 20 Minuten stand es schon 0:4 aus Alstedder Sicht.© Foto: Günther Goldstein
Brenzlig wurde es öfters vor dem Kasten von Alsteddes Keeper Florian Diedrich.© Foto: Günther Goldstein
Alstedde hatte beim 1:8 gegen Herbern II keine Siegchance.© Foto: Günther Goldstein
Bitter für Alstedde, dass der Gegner auf Spielermaterial aus der Landesliga zurückgreifen konnte.© Foto: Günther Goldstein
Bitter für Alstedde, dass der Gegner auf Spielermaterial aus der Landesliga zurückgreifen konnte.© Foto: Günther Goldstein
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Kreisliga A LH: Alstedde gegen Herbern II

Acht Treffer musste BW Alstedde gegen die Herberner Reserve einstecken. Wobei es Reserve nicht ganz trifft, standen doch einige Spieler aus der Herberner Erstvertretung im Team.
16.02.2014
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Steven Farchmin (Nr. 11) traf dreifach für den SV Herbern.© Foto: Günther Goldstein
Alstedde hatte beim 1:8 gegen Herbern II keine Siegchance.© Foto: Günther Goldstein
Schon in der zweiten Minute gerieten die Alstedder mit 0:1 ins Hintertreffen.© Foto: Günther Goldstein
Nach 20 Minuten stand es schon 0:4 aus Alstedder Sicht.© Foto: Günther Goldstein
Brenzlig wurde es öfters vor dem Kasten von Alsteddes Keeper Florian Diedrich.© Foto: Günther Goldstein
Alstedde hatte beim 1:8 gegen Herbern II keine Siegchance.© Foto: Günther Goldstein
Bitter für Alstedde, dass der Gegner auf Spielermaterial aus der Landesliga zurückgreifen konnte.© Foto: Günther Goldstein
Bitter für Alstedde, dass der Gegner auf Spielermaterial aus der Landesliga zurückgreifen konnte.© Foto: Günther Goldstein
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Sechs Minuten nach der Halbzeit musste BWA-Schlussmann Diedrich das fünfte Mal hinter sich greifen. Farchmin traf zum 5:0 (51.) und später auch noch zum 6:0 (61.). „Da war es gelaufen“, sagte Schneider, der einzig Björn Kadlubowski Normalform bescheinigte. „Es war ein Kollektivversagen. Das müssen wir ganz schnell abhaken.“ Herbern hatte noch nicht genug, spielte weiter erfrischenden Offensivfußball. „Alle Tore waren sehr schön herausgespielt“, sagte SVH-Coach Timy Schütte. Sebastian Schütte (66.) und Lünemann (77.) erledigten den Rest. Zwischenzeitlich verkürzte Alstedde auf 1:7 (76.).

S. Adamek, S. Aschoff, Schlupp, Nathaus (36. Neuhaus), Chr. Adamek, Kaminski, Lünemann, S. Schütte, M. Aschoff (67. Lohmann), Klüsener, Farchmin (72. Schwertmann)

0:1 Farchmin (2.), 0:2 Lünemann (5.), 0:3, 0:4 beide S. Schütte (14., 19.), 0:5, 0:6 beide Farchmin (51., 61.), 0:7 S. Schütte (66.), 1:7 Friemann (76.), 1:8 Lünemann (77.)

Die Olfener ziehen auch mit dem neuen Übungsleiter einsam ihre Kreise. Und die Verfolger werden immer weniger. Gestern erwischte es Eintracht Werne, die 3:4 bei der SG Selm verlor. Der Rückstand auf Olfen wuchs damit auf neun Zähler an. Einzig Vinnum (3:0 in Stockum) kann am SuS dranbleiben. Der Abstand beträgt vier Punkte. Die eigenen Hausaufgaben erledigte Olfen souverän. Ein Doppelpack von Sebastian Middeke (48., 60.) und der späte Treffer von Christian Koslowski zum 3:0 (84.) entschieden die Partie. Aschebergs Marc Reckel traf mit dem Schlusspfiff zum 1:3.

Lewandowski, Grove, Schwipp, Klähr, Wobbe, Heitbaum, Castella (67. Borek), Sieber (84. Lakenbrink), Reckel, Windmeier, Böcker

Milewzyk, Schrey, Köster, Hellmich, Brüse, M. Böttcher, Kütemann (85. Neumann), Müller (61. Brüggemann), D. Böttcher (83. Radke), Middeke, Koslowski

0:1, 0:2 Middeke (48., 60.), 0:3 Koslowski (84.), 1:3 Reckel (90.)

Bereits nach 14 Minuten hieß es 2:0 für die Hausherren. Dennis Markowski erzielte nach 12 Minuten die Führung, als Gäste-Keeper Manuel Linke einen harmlos scheinenden Flachschuss nicht festhalten konnte und zum Einschuss bereit stehenden Selmer abprallen ließ.  Wenige Augenblicke später präsentierte sich die Abwehr der Eintracht wieder unsortiert, als Alexander Schwegler unbedrängt zum Schuss ansetzte und das zweite Tor für die starkt aufspielenden Selmer erzielte.  Trotz der tollen Anfangsphase und dem sicher scheinenden Vorsprung im Rücken, brachten die beiden Tore nicht die erhoffte Ruhe ins eigene Spiel. Der Gast aus Werne kombinierte sich durch schnelle Pässe immer wieder an den Sechzehner der Hausherren und kam durche ein klares Foul von SG-Verteidiger Paul Ulrich an Jussef Saado zu einem Elfmeter und der Chance auf den schnellen Anschlusstreffer. Der gefoulte selbst trat an und erzielte im Nachsetzen gegen Selms Schlussmann Lukas Witthoff das 2:1. Mit Beginn der zweiten Hälfte verlagerte Selm das eigene Spiel mehr und mehr auf das Konterspiel, da Werne zunehmend mehr Ballbesitz verzeichnen konnte. Lediglich zu Torgelegenheiten sollte es für die Gäste trotz des Plus an Ballbesitz nicht kommen. Die Defensive der Selmer stand sicher. Durch die weiter aufrückenden Spieler der Eintracht ergaben sich immer mehr Gelegenheiten für die SG zum schnellen Umschalten und kontern. Es war die Zeit von Alexander Schwegler. Immer wieder entwischte der agile Stürmer seinen Bewachern. Nach 75 und 80 Spielminuten vollendete jeweils Selms Nummer 9 die schnell vorgetragenen Angriffe eiskalt. Die Treffe r von Faruk Bozaci (77.) und erneut Saado (88.) waren lediglich Ergebniskosmetik herhalten. Der Selmer Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr. 

Witthoff, Paul Ulrich, Göke, Kämper (71. Möllenbrink), Oguz, Suer, Markowski, Daniel Ulrich (45. Voßschmidt), Schwegler, Pieper (89. Aust), Lebsack Eintracht: Linke, Ünal, Pra, Woitek, Obrenovic, Gorgon (64. Lupp), Bozaci, Opsölder, Taymaz, Saado, Bressler (79. Zengin)

1:0 (12.) Markowski, 2:0 (14.) Schwegler, 2:1 (19.) Elfmeter: Saado, 3:1 (75.) Schwegler, 3:2 (77.) Bozaci, 4:2 (80.) Schwegler, 4:3 (88.) Saado

Das Spiel war gerade 30 Sekunden alt als Fernando Manfredi einen mustergültigen Pass von Simon Närdemann einnetzen konnte. Nach einer guten Viertelstunde schien die Partie bereits entschieden, als Närdemann, nach feinem Zuspiel von Manfredi und abermals Manfredi nach einem weiten Abschlag von SVS-Keeper Simon Schwert zur frühen 3:0-Führung für die Gäste trafen. Die Gäste aus Südkirchen bestimmten in der Folgezeit das Spielgesehen. Nach einer taktischen Umstellung bei den Hausherren, als Stephan Schneider für Marco Hüttemann ins Spiel genommen wurde, kamen die Cappenberger besser ins Spiel. Vor dem Seitenwechsel erzielte Abiola Farinde mit einem Doppelpack, seinem 16. Saisontreffer, der Anschlusstreffer und neue Hoffnung keimte bei den Gelb-Schwarzen auf. Praktisch mit der ersten guten Chance erhöhten die Südkirchener durch Akono. Nur zwei Minuten später zeigte der Schiedsrichter auf der Gegenseite auf den Punkt nach einem Handspiel, den fälligen Elfmeter verwandelte Tim Jesella. 20 Minuten vor dem Ende dann die Entscheidung. Der starke Maximilian Muck passte auf David Hügemann, der allein aufs Tor zusteuerte und überlegt zum 3:5 traf. Eben dieser Hügemann wurde nur zwei Minuten später wegen Foulspiel mit der Roten Karte vom Felde verwiesen. In Unterzahl ließen die Gäste keine großen Möglichkeiten mehr zu.

Sperl - Hüttemann (28. Schneider), Farinde, Jesella, Pestinger, Stiens, Osmolski, Schürmann, Zentgraf, Wiesmann, Schwartz.

Schwert - Muck (90. Löchter), de West, Akono, Schmidt, Närdemann (53. Schulz), Kinne, Leon Hügemann, Aksoy, Manfredi, David Hügemann.

0:1 Manfredi (1.), 0:2 Närdemann (13.), 0:3 Manfredi (15.), 1:3 Farinde (42.), 2:3 Farinde (44.), 2:4 Akono (49.), 3:4 Jesella (51.HE), 3:5 David Hügemann (70.). Bes. Vork.: Rote Karte für David Hügemann (72.Foulspiel).,

Mit einem Erfolg auf dem heimischen Kunstrasen hätte Bork das Kellerkind aus Senden auf neun Punkte fern halten können und sich vorerst von der direkten Abstiegsbedrohung entfernt. Durch die Treffer von Stephan Rosenberg in der Schlussphase der Partie muss sich der PSV Bork nun selbst hinterfragen und in den kommenden Begegnungen die nötigen Punkte einfahren. „Wir sind heute an unserer eigenen Einstellung gescheitert“, resümierte Bork-Trainer Peter Poslednik nach der Begegnung. Bork nahm die eigenen Zweikämpfe nicht konsequent genug an und vergab die eigenen Torgelegenheiten zu leichtfertig. Trotz optischer Überlegenheit gelang der Heimelf nicht der entscheidende Treffer. Dieser fiel auf der anderen Seite. Bork geriet durch einen Konter der Gäste in Unterzahl und kassierte in der 80. Spielminute das Gegentor. Das 2:0 aus der 86. Minute war eine Kopie des ersten Treffers.

Haarseim, Thomas,(49. Kirsten)Monno, Rosengart, Drees (82. Szostak), Gördes, Böcker (49. Freiberg), Poslednik, Berger, Brand, Grodowski

Stuhldreier, Piepenbreier, Beiderwellen, Weßelborg, Vogler, Högemann, Rudi, Meinhardt, Rosenberger, Reckmann, Kotsiras

0:1 (80.) Rosenberger, 0:2 (86.) Rosenberger

Nach nur vier Minuten verschätzten sich bei einem langen Ball gleich zwei Stockumer beim Kopfball, das Leder sprang auf und überlupfte die beiden, sodass Vinnums Deniz Paluskiewicz zum 1:0 treffen konnte. Sechs Minuten später hämmerte Ali Cengiz den Ball an die Latte. Das war’s. Mehr kam vom Tabellenzweiten nicht mehr. Ab der 30. Minute gab er dann sogar ohne Not das Spiel aus der Hand. Stockum nutzte die Situation aus, fand besser ins Spiel. Nach der Pause blieb Stockum am Drücker. Vinnum war von der Rolle. Offensiv-Aktionen waren Mangelware. Anders die Stockumer, die nun befreit aufspielten. In der 59. Minute hatte SVS-Stürmer Tim Köhler die beste Möglichkeit. Von der rechten Seite zog er in den Strafraum, unbedrängt konnte er aus fünf Metern abziehen – der Ball strich am langen Pfosten vorbei. „Wenn wir diese Chance genutzt hätten, wäre das Spiel anders verlaufen“, so SVS-Coach Ralf Gondolf. Durch die Angriffsbemühungen der Stockumer ergaben sich am Ende des Spiels Kontergelegenheiten für die Vinnumer. Der eingewechselte Dennis Lerche hielt den Fuß in einen Querpass zum 2:0 (80.), und Fatih Cengiz vollendete einen Sololauf zum 3:0 (90+2).

Packheiser, Eulich, Köroglu, Slimani, Witt, Köhler, Uzun, Radstaak (62. Ö. Eliyazici), E. Tozlu, Heidenreich, H. Tozlu

Mayr, Menker, Müller, Paluskiewicz (75. Lerche), Olfens, Quante (26. Wessels), Stolzenhoff, Kwiatkowski, F. Cengiz, A. Cengiz, Bester

0:1 Paluskiewicz (4.), 0:2 Lerche (80.), 0:3 F. Cengiz

Für die Davaren war es bereits die achte Saisonniederlage. Noch ist beim Tabellendreizehnten der Vorsprung auf die Abstiegsplätze groß genug (sieben Punkte), doch die Tendenz zeigt nach unten. Aus den vergangenen fünf Spielen holte die Davaria nur einen Punkt. Die Capeller hingegen verkrafteten die 1:4-Pleite aus der vergangenen Woche im Nachholspiel beim PSV Bork anscheinend sehr gut. Stefan Möer in der ersten Halbzeit (34.) und Sven Kroner kurz vor dem Ende der Partie (86.) tüteten den Sieg für Capelle ein. Die Mannschaft von Karsten Senne schnuppert mit nun 25 Zähler am oberen Tabellendrittel. Noch ist die Elf Neunter, hat aber auf Platz sechs nur drei Punkte Rückstand.

Stilling, L. Eickholt (54. Bolle), R. Atalan, Timo Jansen, P. Eickholt, S. Kaiser, F. König, Plagge, Grote, Th. Jansen, Möller (65. Blanke)

Reckmann, Schwipp, Lachmann, Artinger (72. Töpper), Kroner, Möer, Sudholt (83. L. Zimmer), Reher, Grennigloh, Pate (62. Runde), Winkler

0:1 Möer (34.), 0:2 Kroner (86.)  

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