Torwartfrage beim PSV Bork: Wer macht das Rennen im Kampf um die Nummer eins?

hzKreisliga B

Aktuell stehen bei Bork drei Torhüter im Kader. Wer davon in der Saison als Nummer eins im Tor steht, ist noch nicht klar. Neuzugang Rene Peters macht sich dabei berechtigte Hoffnung.

von Carl Brose

Bork

, 02.08.2019, 18:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beim PSV Bork herrscht ein echter Konkurrenzkampf auf der Torhüter-Position. Mit Rene Peters, Marvin Koch und Andre Hahnemann kämpfen gleich drei Spieler um den Platz zwischen den Pfosten bei dem B-Ligisten. Zuletzt hat Peters im Pokalspiel gegen den Landesligisten TuS Wischerhöfen laut seinem Trainer Andre Kracker „ein richtig gutes Spiel gemacht“.

Jetzt fährt der Neuzugang vom SV Preußen Lünen aber in den Urlaub und sein Konkurrent Marvin Koch kommt aus diesem zurück und steigt wieder in das Training beim PSV Bork ein. „Das Timing ist natürlich perfekt, wenn man so will“, sagt Peters über das Wechselspiel. Trotzdem bleibt bei ihm eine leichte Sorge, dass Koch den positiven Einfluss, den Peters zuletzt hinterlassen hat, in Vergessenheit geraten lassen kann.

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PSV-Trainer Andre Kracker möchte nun erstmal die nächsten Leistungen von Koch abwarten, bevor er eine Entscheidung in der Torwartfrage trifft: „Der Fußball ist unglaublich schnelllebig, wenn jetzt Marvin am Sonntag ein gutes Spiel macht, hat er auf einmal die Nase vorne. Deswegen will ich mich da noch gar nicht festlegen, ich werde in der Saison auf jeden Fall beide Torhüter brauchen.“

Für Rene Peters ist es jedenfalls eine verzwickte Situation, denn er wird auch den ersten Spieltag für den PSV urlaubsbedingt verpassen: „Ich gönne natürlich Marvin, dass er in meiner Abwesenheit eine richtig gute Leistung zeigt. Und das Wichtigste ist natürlich, dass wir am ersten Spieltag drei Punkte holen. Gleichzeitig habe ich aber den Anspruch, erster Torwart in Bork zu sein.“ Denn der Neuzugang hat auch einiges vor mit den Borkern. Sein ganz persönliches Ziel sind die Top Fünf, auch wenn der Verein einen kleinen Umbruch hinter sich hat.

Konkurrenzkampf als neue Erfahrung

Die Konkurrenzsituation auf der Position ist für Peters jedenfalls eine neue Erfahrung. Bei seiner alten Mannschaft Preußen Lünen II war er der einzige Torwart. „Ich bin ganz ehrlich, da gibst du im Training auch mal nur 80 Prozent, wenn du weißt, dass du am Wochenende definitiv spielst“, so Peters. Jetzt ist das anders. Durch die Konkurrenz müsse er jetzt bei jedem Training richtig Gas geben. „Aber das macht mir Spaß so. Dazu ist es ein unheimlicher Vorteil, wenn du mit zwei, drei Torhütern zusammen trainieren kannst. Da kannst du dich zusammen zum Beispiel viel besser warm machen als alleine.“

Trotz seiner 21 Jahre ist Peters der erfahrenste Torwart im Borker Kader. Laut Kracker hat Peters den anderen Torhütern besonders die drei Jahre Erfahrung mehr im Herrenbereich voraus: „Da hast du einfach eine gewisse Sicherheit, was sich im Auftreten zeigt.“

Für Peters war die Umstellung zunächst aber nicht leicht. „Die Herren haben deutlich mehr Erfahrung. Die Vernaschen einen auch mal im Training. Dazu herrscht dort eine andere Hierarchie und als Torwart muss man auch mal lauter werden. Da ist es schon was anderes rumzuschreien, wenn lauter 30-Jährige vor dir stehen“, erinnert sich Peters zurück.

Pokalspiel macht Hoffnung

Nun will er mit dem PSV Bork in diesem Jahr voll angreifen. Mit den bisherigen Vorbereitungsspielen sei er bisher zufrieden gewesen, auch wenn ein paar schwächere Spiele dabei gewesen seien. Besonders Hoffnung hat ihm das Pokalspiel gemacht: „Wenn wir so in der B-Liga spielen, kommen wir definitiv oder die Top Fünf.“

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