Vinnum schlägt Cappenberg 3:2 – alle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga

Westfalia Vinnum hat am Sonntag das Topspiel gegen GS Cappenberg mit 3:2 gewonnen. Herberns Reserve unterlag gegen Senden mit 1:2. Hier finden Sie aktuelle Spielberichte zu den Partien der heimischen Kreisligisten.

KREISGEBIET

16.03.2014, 19:42 Uhr / Lesedauer: 6 min
Vinnum schlägt Cappenberg 3:2 – alle Ergebnisse

Mayr – Benecke, Müller (49. M. Cengiz), Paluskiewicz (75. Wessels), Olfens, Rosowski, Stolzenhoff, Kwiatkowski, F. Cengiz, A. Cengiz (90. Diekmann), Bester

Sperl – Hüttemann (46. Farinde), Jesella, Moltrecht (67. Ressemann), Pestinger, Stiens, Osmolski, Schürmann (46. Lippke), Zentgraf, Wiesmann, Schwartz

1:0 Paluskiewicz (39.), 2:0 F. Cengiz (45.), 2:1 Jesella (76.), 3:1 Rosowski (78.), 3:2 Farinde (84.)  

Der erste nennenswerte Angriff kam erst nach gut einer Viertelstunde. Diesmal landete der lange Ball von Manuel Göke in den Füßen von Jannis Pieper. Sein Lupfer aus über 20 Metern ging aber weit am Tor vorbei. Selm bekam jetzt so langsam etwas mehr Ballsicherheit, leistete sich aber im Aufbauspiel zu viele Fehlpässe. Einzig Alexander Schwegler im Sturmzentrum sorgte für Gefahr. An fast allen Offensivaktionen war Schwegler beteiligt. So auch in der 30. Minute, als Schwegler einen Kopfball auf das Tornetz setzte. Von Alstedde kam bis auf einen Schuss von Chris Studnicka aus 20 Metern, der knapp das Tor verfehlte, in der ersten Hälfte nichts nach vorne. Die größte Chance zur Führung hatte kurz vor der Pause Manuel Göke. Nach einem Freistoß wurde der Abwehrspieler von Schwegler per Kopf bedient. Frei vor dem Tor schoss Göke aber BWA-Keeper Florian Diedrich an. Torlos ging es daher in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bot sich den vielen Zuschauern in Selm ein ähnliches Bild. Selm war zwar optisch überlegen, echte Torgefahr kam aber nur von Schwegler. In der 60. Minute dann ein Aufreger. Schwegler kam im Strafraum zu Fall – Diedrich hatte ihn klar zu Fall gebracht, doch der Schiedsrichter gab statt Elfmeter für Selm Freistoß für Alstedde – eine Fehlentscheidung. Vier Minuten später aber die Erlösung für Selm. Nach einem Freistoß sprang Schwegler am höchsten und nickte den Ball per Kopf ein.

Witthoff – Ulrich (70. Scharen), Göke, Kämper (68. Möllenbrink), Oguz, Suer, Dresken, Pieper, Schwegler, Ulrich, Voßschmidt (86. Heinrich).

Diedrich – Paarmann, Acikgöz, Lohietz , Rebiger (78. Kuhna), Milinkovic, Klink, Halilovic, Deniz (74. Turan), Studnicka, Jung (88. Homann).

1:0 Schwegler (64.).  

Wie aus heiterem Himmel fiel die glückliche Gäste-Führung zum 0:1. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß in der Hälfte der Davensberger schalteten die Spieler des SVS nicht schnell genug. Im Gegensatz zu den Gästen, die einen schnellen Konter über den eingewechselten Simon König durch Patrick Eickholt mustergültig zur Führung abschließen konnten. Bis zur Pause erholten sich die Südkirchener nicht mehr von dem Schock , da bis auf einen Freistoß von Manfredi nichts zu mehr zu verzeichnen war. Nach der lauten Pausenansprache kamen die Gastgeber besser aus der Kabine. Nach einem klasse Spielzug bekam SVD-Keeper Stilling nach einem Schuss von Simon Närdemann gerade noch die Hände hoch und konnte den Ausgleich verhindern. Die starke Abwehr der Gäste lies danach keine weiteren Chancen vom SVS zu. Davensberg erhöhte mit der zweiten Möglichkeit erhöhten auf 2:0, als wiederum Eickholt nach mustergültigem Zuspiel von Sebastian Kaiser einschieben konnte. In der Schlussminute kamen die Gastgeber noch zum Anschlusstreffer, als der eingewechselte Simon Schwert nach Pass von Michael Kinne frei vorm Tor nur den Ball über die Linie bugsieren musste.

Pirih - Gürenates, Muck (80. Schwert), de West (63. Heickens), Löchter, Schmidt, Närdemann, Kinne, Aksoy, Zentgraf, Manfredi

Stilling - L. Eickholt, Bolle (17. König), Atalan, Jansen, P. Eickholt (90. Roberg), Blanke (60. Jansen), Kaiser, Plagge, Grote, Farwick

0:1 P. Eickholt (29.), 0:2 P. Eickholt (66.), 1:2 Schwert (90.)

Bereits nach zehn Minuten fing sich die noch unsortierte Hintermannschaft der Borker den ersten Gegentreffer durch Denis Hölscher ein. Auch durch den frühen Gegentreffer stellte sich keine Besserung ein in der Defensivarbeit. Wieder war Denis Hölscher zur Stelle, als er zwei Minuten später das zweite Tor markierte. Als Daniel Simon für die Hausherren in der 55. Minute zum 3:0 traf, schien das Spiel verloren, doch Bork gab sich noch nicht auf und kam durch Nico Brand 15. Minuten vor Schluss noch zum Anschlusstreffer. Der Treffer vom Elfmeterpunkt von Phillip Grodowski ließ die Gäste noch einmal von einem Punktgewinn träumen, doch kam das 2:3 in der 87. Spielminute zu spät, um den Drei-Tore-Vorsprung noch zu egalisieren. 

Knop – Bassenhoff, Tübing, Kallwey (46. Bannert), Mehring, F. Volbracht (70. Schulze Becking), Hölscher, Welp, Hibbe, Beutel (78. J. Volbracht), Simon

Haarseim, Schuhmann, Monno, Rosengart (75. Damberg), Drees, Grodowski, Lammers (57. Zander), Koch, Böcker, Brand, Berger (68. Eilers)

1:0 (10.), 2:0 (12.), 3:0 (55.), 3:1 (75.) Brand, 3:2 (87.) Strafstoß Grodowski  

Lüdinghausens Hussien Remmo erwies seinem Team einen Bärendienst, als er in der 40. Spielminute nach einem absichtlichen Handspiel die Gelb-Rote Karte sah und das Feld frühzeitig verlassen musste. Erst zehn Minuten zuvor erhielt Remmo die erste Verwarnung wegen Meckerns. Mit der optischen und nun auch zahlenmäßigen Überlegenheit in den zweiten 45. Minuten schaltete der SCC einen Gang höher und schob die Gäste immer weiter an den eigenen Sechzehner zurück. Mit einem Gewaltschuss aus gut 30 Metern gelang Christian Töpper zehn Minuten nach Wiederanpfiff das erlösende Führungstor, was als Initialzündung für seine Mannschaftskameraden dienen sollte. Mit der Führung im Rücken spielten die Schwarz-Gelben wie befreit auf und erspielten sich weitere Torgelegenheiten. Nur drei Minuten später erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Mondrian Runde mit seinem Treffer nach einem schnell durchgeführten Konter auf 2:0. Stefan Möer setzte mit seinem Treffer zum 3:0 in der 85. Spielminute den Schlusspunkt unter eine souveräne Vorstellung

Reckmann, Schwipp, Rengshausen, Kroner (67. Zimmer), Möer, Töpper (63. Artinger), Steinhoff, Sudholt (63. Runde), Pate, Winkler, Hanke

Steffen, Bartsch, Schwenke, Wagner, Remmo, Müller, Mirko Lips, Juerling (73. Schlierkamp), Markus Rips (46. Michael Rips), Gückel, Klapprott (37. Tenberge)

1:0 (53.) Töpper, 2:0 (56.) Runde, 3:0 (84.) Möer

Gelb-Rot (40.) Remmo  

SVS-Trainer Ralf Gondolf standen nur wenige Spieler zur Verfügung. So musste er Offensiv-Akteur Ali Karaman in der Innenverteidigung aufstellen. Trotzdem waren die Hausherren von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und boten ein paar gute Ballstafetten an. Der letzte entscheidene Pass fehlte jedoch immer wieder. Wenn der Ball mal durchkam, dann wurde es auch gefährlich. Ali Karaman legte den Ball auf Tolga Köroglu, der nach einem Doppelpass mit Hamza Tozlu allein aufs Tor zulief und zum 1:0 einschob (28.). Nach der Pause bot sich den Zuschauern ein komplett anderes Bild. Der SVS verlor komplett die Ordnung und ließ sich von der Hektik des Gegners anstecken. Das Spiel verflachte total. Es gab keine Torchancen in der Partie, Stockum machte sich das Leben selbst schwer. Kurz vor dem Ende bekam man dafür die Quittung. Nach einer Flanke sprang Fortuna-Stürmer Kai Lueg am höchsten und köpfte zum späten Ausgleich (87.). Es war die erste Torchance im Spiel für die Gäste.

Packheiser, Eulich, Karaman, Ö.Eliyazici, Barthel, M.Eliyazici (68.Naujok), Uzun, Radtstaak, Heidenreich, Tozlu

Ruländer, Wirmann, Tüns, Holtermann, C.Möller, M.Möller, Lüling (42.Ernst), Jankowiak (46.Lueg), Schulte, Katgeli, Hölper (67.Hülk)

1:0 Köroglu (28.), 1:1 Lueg  

„Wir haben über weite Strecken nicht ins Spiel gefunden. Wir haben nur reagiert“, schimpfte Schütte. Schon am Spieltag zuvor war er mit der Leistung seiner Truppe nicht einverstanden. Damals reichte es immerhin zu einem 2:2 in Capelle. „Gegen Senden haben wir jetzt noch einen draufgelegt.“ Ersatzgeschwächt mit Unterstützung aus der dritten Mannschaft war die Reserve nach Senden gereist. Als Ausrede wollte Timy Schütte diese Tatsache nicht gelten lassen. „Natürlich waren wir spielerisch nicht so wie sonst aufgestellt. Aber wenn wir mit der richtigen Einstellung in das Spiel gegangen wären, hätten wir hier bestehen können“, erklärte er. Der VfL ging durch Lemmer in Führung (42.). Tom-Louis Brinkmann gelang der Ausgleich (65.). Ein berechtigter Foulelfmeter – verursacht von Julian Müller (85.) – entschied die Partie.  dogu

S. Adamek, St. Aschoff, Lembcke (76. Müller), Hölscher, Temmann, M. Sennekamp, Schwertmann (62. Neuhaus), Hüttermann (59. S. Overs), M. Aschoff, L. Overs, Brinkmann

1:0 Lemmer (42.), 1:1 Brinkmann (65.), 2:1 Weßelborg (85/FE)   

Aschebergs Stürmer Marc Reckel köpfte nach einer Freistoß-Flanke aus dem Halbfeld zum 1:0 (10.) ein. Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten. In der 17. Minute erzielte Winter-Neuzugang Thorben Lupp in seiner ersten Partie das 1:1. Mit dem Treffer stabilisierte sich das Spiel der Evenkämper, die bis dahin „nur schwer zurecht kamen“, wie Trainer Muris Mujkanovic meinte. Dann aber setzte sich die Individuelle Klasse der Werner durch. Die abstiegsbedrohten Ascheberger konnten dagegen nicht viel in die Waagschale legen. Ercan Taymaz (21.), Patrick Woitek (38.) und erneut Taymaz (42.) stellten den 4:1-Pausenstand her. Direkt nach dem Wiederanpfiff erzielte Jussef Saado seinen 18 Treffer in dieser Spielzeit (48.). Es hätte anschließend ein Doppelpack werden können, doch vom Elfmeterpunkt wollte er es zu schön machen. Saados Lupfer prallte an die Latte (56.). Der Schütze selbst wurde zuvor elfmeterreif gefoult. Es war nur ein leichter Schubser von Aschebergs Christian Castella nötig, damit der Schiedsrichter zur Pfeife griff. Saados Mannschaftskollegen Thierry Opsölder (73.) und Martin Gorgon (75.) machten es besser – 7:1.

Linke, Obrenovic, Bressler, Ünal, Woitek (70. Kaya), Lupp (68. C. Opsölder), Gorgon, Zengin (68. T. Opsölder), Bozaci, Saado, Taymaz

Lewandowski, Leibeling (63. Rüller), Schwipp, Klähr (30. Grove), Wobbe, Heitbaum, Windmeier, Böcker, Reckel, Sieber, Castella

0:1 Reckel (10.), 1:1 Lupp (17.), 2:1 Taymaz (21.), 3:1 Woitek (38.), 4:1 Taymaz (42.), 5:1 Saado (48.), 6:1 T. Opsölder (73.), 7:1 Gorgon (75.)  

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