Der Werner SC besiegt GS Cappenberg mit 2:1 - der Klassenunterschied wird spürbar

Fußball

Im Testspiel schlug der Landesligist Werner SC den A-Ligisten GS Cappenberg mit 2:1. Obwohl beide Mannschaften mit ihrer Leistung zufrieden waren, wurde der Klassenunterschied deutlich.

Cappenberg, Werne

, 30.01.2020, 17:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Werner SC besiegt GS Cappenberg mit 2:1 - der Klassenunterschied wird spürbar

Cappenbergs Neuzugang Jonas Allefeld (r.) und WSC-Akteur Colin Lachowicz - das Spiel ging am Mittwoch an die Werner. © Jura Weitzel

Am Ende war es ein klarer Erfolg des Fußball-Landesligisten gegen den zwei Klassen tiefer spielenden Kreisligisten GS Cappenberg. Der Werner SC siegte Mittwochabend mit 2:1.

Chris Thannheiser (35.), der wieder in der Startelf stand, und Mondrian Runde (67.) erzielten die Treffer für den WSC. Benedikt Stiens, Kapitän der Cappenberger, gelang in der Nachspielzeit noch der Ehrentreffer.

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Cappenbergs Trainer Pascal Harder, der mal ein halbes Jahr für die Werner gespielt hatte, bevor er Coach am Kohuesholz wurde, sprach von einem guten Test für beide Teams und war mit der Leistung seiner Elf „seit Langem mal wieder richtig zufrieden“, wie er selbst sagte.

Der Werner SC besiegt GS Cappenberg mit 2:1 - der Klassenunterschied wird spürbar

Yannick Harhoff kämpft hier gegen Torschütze Chris Thannheiser (r.) um den Ball - nicht immer mit ganz legalen Mitteln. © Jura Weitzel

GSC habe „gut verteidigt, gut gearbeitet, gut gestört. Werne ist ein Landesligist. Dass da ein Unterschied zu sehen war, bleibt nicht aus“, so Harder. Ähnlich argumentiert auch Wernes Trainer Lars Müller: „Cappenberg ist ein A-Ligist, da muss man die Kirche im Dorf lassen. Aber wir haben das schon gut gemacht und das Ergebnis ist zu niedrig für den Spielverlauf. Aber es geht in die richtige Richtung.“

Wermutstropfen für die Grünschwarzen: Innenverteidiger Michel Zentgraf wurde mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt - Verdacht auf eine Bänderverletzung. Für ihn zog Cappenberg Marcus Goletz, der in der Winterpause aus Werne nach Cappenberg gewechselt war, in die Innenverteidigung - ein Experiment, das wegen guter Leistung von „Gole“ nach Meinung von Harder geglückt ist.

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