Zweikampf an der Spitze - die Spiele im Blick

Fußball-Kreisliga A

Wie entwickelt sich der Zweikampf an der Tabellenspitze? Die Tabellenführer aus Olfen haben das vermeintlich leichtere Spiel gegen Bork. Verfolger Vinnum bekommt es mit Selm zu tun. Alle Partien finden Sie hier in der Vorschau.

KREISGEBIET

21.02.2014, 18:22 Uhr / Lesedauer: 3 min
Offensivmann Nico Brand (oben) und sein PSV Bork wurden bisher böse vom Verletzungspech heimgesucht.

Offensivmann Nico Brand (oben) und sein PSV Bork wurden bisher böse vom Verletzungspech heimgesucht.

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Nachdem der SV Südkirchen in der letzten Woche bei GS Cappenberg ein tolles Spiel bot und die Cappenberger mit 5:3 schlug, ist der SVS nun Favorit gegen TuS Ascheberg II. Unterschätzen dürfe man Ascheberg allerdings überhaupt nicht. „Ascheberg hat immer wieder überraschend drei Punkte geholt, mit der falschen Einstellung kann man auch so ein Spiel verlieren“, merkte SVS-Trainer Klaus „Pille“ Lohmann an. Personell sieht die Situation bei den Südkirchenern gar nicht gut aus. Jean Marcel Akono (Knieprobleme), David Hügemann (Rotsperre), Nick Althoff fehlen sicher. Große Fragezeichen stehen noch hinter den Grippekranken. Dazu gehören Robin Löchter, Can Gürenates und Pascal De West.

Spannung in Vinnum. Werne-Bezwinger SG Selm reist zum Derby in das Nachbardorf und erhofft sich zumindest einen Zähler bei der Westfalia. „Vinnum hat sich enorm verstärkt und ist auch klarer Favorit gegen uns“, verriet Selm-Trainer Frank Bidar. Nichtsdestotrotz wollen sich die Selmer so teuer wie möglich verkaufen. Marco Habicht erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. „Selm verfügt über eine ordentliche Truppe, die an einem guten Tag jeden schlagen kann“, zollt er seinem Gegner Respekt. Das Ziel der Vinnumer ist es, die ungeschlagene Heimserie auszubauen. „Wir kämpfen aber um die drei Punkte“, so Habicht weiter. Bei den Vinnumern werden einige Akteure ausfallen. Sandro Ulisse und Marco Habicht gesellen zu den üblichen Verdächtigen. Auf Selmer Seite wird Juri Lebsack zu den Ausfällen hinzukommen.

Stockums Personaldecke ist für Sonntag äußerst dünn. Es fehlen Christoph Barthel (noch ein Spiel Sperre), Marcel Heidenreich (Bänderanriss) sowie Christian Witt und Mustafa Eravsar (beide aus privaten Gründen). Hinter Ali Karaman und Marvin Radstaak stehen Fragezeichen. Durch den Ausfall von Witt stellt sich für SVS-Coach Ralf Gondolf die Frage, wer den Liberoposten übernimmt. „Wie wir überhaupt auflaufen, dass entscheide ich am Sonntag kurzfristig.“ Drei Akteure aus Reserve sollen die Mannschaft unterstützen. Mit einem Remis gegen Alstedde wäre Gondolf schon zufrieden.

Der Abstand ist groß, neun Punkte sind es mittlerweile, doch Eintracht-Coach Muris Mujkanovic hat die Saison noch nicht abgeschrieben, behält Platz eins weiter fest im Blick. „Es kann noch viel passieren“, meint er. Um die Minimalchance auf die Meisterschaft aufrechtzuhalten, müsse seine Truppe aber die individuellen Fehler abstellen. „Nach der Winterpause waren das plötzlich unverhältnismäßig viele. Zu viele“, so der Coach. Seppenrade hat sich zum Angstgegner der Eintracht gemausert. Die Bilanz der letzten drei Begegnungen: zwei Niederlagen und ein Unentschieden. Beim sonntäglichen Aufeinandertreffen fehlt den Evenkämpern nur Innenverteidiger Lucien Thurn (Bänderriss). Monssor Monssor hat seine Sperre abgesessen. „Er ist für Sonntag auf jeden Fall eine Option“, sagt sein Trainer.

Mit einem 8:1-Schocker gegen BW Alstedde ist der SV Herbern in das neue Jahr gestartet. Für SVH-Trainer Timy Schütte heißt es am Sonntag, diesen Erfolg zu bestätigen. Ihm ist bewusst, dass die Partie schwerer wird, als die gegen Alstedde. Zum einen, weil Lüdinghausen gegen den Abstieg kämpft und alles aus sich herausholen wird. Zum anderen, weil er diesmal nicht vier, sondern nur eine Verstärkung aus dem Landesligakader bekommt. Mit dabei ist Dennis Kaminski. Er wird wieder auf der Sechs spielen. Fraglich ist noch der Einsatz von Christian Adamaek. Er plagt sich mit Leistenproblemen herum. Steffen Klüsener (privat verhindert) und Felix Hölscher (verletzt) fallen definitiv aus.

Wegen des Karnevalwochenendes in Ottmarsbocholt haben BWO und GS Cappenberg beschlossen, das für Sonntag angesetzte Meisterschaftsspiel zu verlegen.

SC Capelle

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