Auf vielen Fußballplätzen gilt die 2G-Regel für die Spieler. Ein Kreisligist musste sein Spiel wegen zu vieler ungeimpfter Spieler daher absagen. © dpa
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2G-Regel lässt Kader schrumpfen: Kreisligist sagt Spiel ab – Konkurrent verliert durch Nicht-Antritt

Wegen der 2G-Regel hatte ein heimischer Kreisligist am Sonntag zu wenig Spieler. Das Spiel wurde deshalb verlegt. Eine noch kurzfristigere Absage führte bei einem anderen Spiel zu einer Wertung.

Seit vergangener Woche gleicht der Fußballkreis Unna-Hamm einem Flickenteppich. Jede Kommune darf selbst entscheiden, ob auf Fußballplätzen nun 2G oder 3G für die Spieler gilt. Ein Team musste wegen zu vieler nicht-geimpfter Spieler seine Partie am Sonntag daher absagen. Ein anderes Team meldete sich wegen zu vieler Krankheitsfälle kurzfristig bei seinem Gegner ab – und verlor die Punkte. Das Spiel wurde mit 0:2 Toren gewertet.

Kein Fußball sahen die Fans am vergangenen Wochenende in Fröndenberg und Königsborn: Die jeweiligen Spiele der B-Ligisten fielen aus. Während der SuS Oberaden II noch beim Gegner SC Fröndenberg-Hohenheide im Vorfeld anfragte, ob man das Spiel eventuell verlegen könne, meldete sich TIU Rünthe, Gegner vom Königsborner SV II, erst kurz vor Anstoß.

TIU konnte krankheitsbedingt keine Mannschaft stellen und musste die Partie daher absagen. Der Staffelleiter hat diese Partie bereits mit 2:0 für den KSV gewertet. Das Spiel SC Fröndenberg-Hohenheide gegen SuS Oberaden II hingegen wurde verlegt und wird am 6. Februar 2022 nachgeholt. „Oberaden ist auf uns zugekommen. Aufgrund der neuen Schutzverordnung hatte der SuS nicht genug Spieler. Wir waren mit einer Verlegung natürlich einverstanden“, erklärte SC-Spielertrainer Sedat Sener.

Hohe Impfquote beim SuS Lünern und TuS Niederaden – Hemmerde durchgeimpft

In Fröndenberg selbst sind im übrigens bis auf zwei oder drei Spieler alle Aktiven durchgeimpft. Ähnlich sieht es auch bei den anderen heimischen ersten Mannschaften der Kreisliga B2 aus. Beim TuS Hemmerde hat man eine hundertprozentige Impfquote, sodass alle Spieler problemlos eingesetzt werden können.

Beim TuS Niederaden gibt es lediglich einen Spieler, der nicht vollständig geimpft ist. „Er hatte nach seiner ersten Impfung leider eine etwas größere Impfreaktion, sodass er die zweite Impfung noch ausstehen hat“, erklärte TuS-Coach Amel Mesic.

In Lünern wartet der Stammtorhüter noch auf seinen Impftermin, sodass Ersatzkeeper Maurice Hartmann gegen den Kamener SC II zwischen die Pfosten musste. Ein weiterer SuS-Spieler ist ebenfalls noch nicht geimpft.

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