Fußball

Königsborner SV angelt sich einen Dortmunder Defensivmann aus der Westfalenliga

Der Kader des Königsborner SV nimmt immer mehr Form an. Nun hat sich der Fußball-Bezirksligist bei einem Dortmunder Klub bedient und verpflichtet einen Westfalenliga-Spieler.
Ein Spieler der ersten Mannschaft des Königsborner wird sich im Sommer zurückziehen - aus einem erfreulichen Grund. © KSV

Die Planungen für die Spielzeit 2021/22 laufen auf Hochtouren. Auch der Fußball-Bezirksligist Königsborner SV ist in Sachen Kader-Zusammenstellung höchst aktiv und verkündete nun den nächsten Neuzugang. Künftig für den KSV auflaufen wird ein Spieler, der von einer Dortmunder Westfalenliga-Mannschaft den Weg zum Team von Trainer Andreas Feiler gefunden hat.

Erst zu Wochenbeginn hatte der Königsborner SV die Vertragsverlängerung von Simon Baehr bekanntgegeben. In Ben Baehr wechselt nun ein weiteres Mitglied der Baehr-Familie zum KSV, die Brüder werden künftig gemeinsam in der Schumann Arena in der Bezirksliga auflaufen.

Mit Ben Baehr verpflichtet der KSV „einen begabten jungen Spieler für die Defensive“, so die Klub-Aussage. Der 19-Jährige spielte seine letzten zwei Junioren-Jahre in der Westfalenliga bei TSC Eintracht Dortmund.

Simon Baehr spielt künftig für den Königsborner SV Fußball.
Simon Baehr spielt künftig für den Königsborner SV Fußball. © KSv © KSv

Begonnen hat Baehr seine Karriere ebenfalls in Dortmund: Bis einschließlich zur D-Jugend trug er das Trikot des SC Husen-Kurl, ehe es über kurze Stationen beim SV Brackel und Rot Weiss Essen in der U17 zum VfB Waltrop in die Westfalenliga ging. In dieser Zeit feierte Baehr außerdem den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft im Futsal.

Nun schnürt der 19-Jährige die Schuhe für den Königsborner SV und freut sich auf die neue Herausforderung: „Ob als Verteidiger oder vor der Abwehr ist egal, solange es der Mannschaft hilft. Ich bin jedenfalls hoch motiviert und werde alles für den KSV geben.“

Sein Bruder Simon ist dabei nicht der einzige der künftigen Mitspieler, die er bereits kennt, dazu gehören auch „andere wie Vali Wettklo oder Leon Lukas. Das macht die Eingewöhnung natürlich etwas leichter“.

Aber auch der Spielstil des KSV hat Baehr von dem Wechsel überzeugt: „Besonders freue ich mich schon darauf, wieder in einer offensiv ausgerichteten Mannschaft Fußball zu spielen.“ Daran will er auch als Defensiv-Spieler partizipieren.

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