Junior Mushaba wird dem KSV weiterhin fehlen. © Schürmann
Fußball

Königsborner SV bangt um Junior Mushaba, doch seine Aussagen geben Grund zur Hoffnung

Eine falsche Bewegung und schon war es passiert: Im Spiel gegen den TSC Kamen verletzte sich Junior Mushaba am Knie. Sofort musste er ausgewechselt werden. Wie lange muss er pausieren?

Der Königsborner SV bangt um seinen Flügelflitzer Junior Mushaba. Der Linksaußen des Fußball-Bezirksligisten hatte sich im Spiel vor einer Woche gegen den TSC Kamen am Knie verletzt und musste noch vor der Halbzeit ausgewechselt werden. Das Derby gegen die SG Massen musste er dann als Zuschauer verfolgen. Sein Trainer Andy Feiler befürchtet, dass er länger auf seinen Flügelflitzer verzichten muss. Jetzt hat sich auch der Spieler zu seiner Verletzung geäußert – und ist vorsichtig optimistisch.

„Es geht so, ich habe immer noch Schmerzen, aber es ist schon etwas besser geworden“, sagt der 24-Jährige auf die Frage, wie es dem Knie nun mit etwas Abstand gehe. Ohne Fremdeinwirkung habe er sich die Verletzung im TSC-Spiel zugezogen. „Ich habe eine falsche Bewegung gemacht und hatte innen am Knie sofort Schmerzen. Da war ich ziemlich enttäuscht“, räumt er ein.

KSV-Kapitän Damian Marchewka (r.) erkundigt sich sofort bei Junior Mushaba (l.), als dieser im TSC-Spiel behandelt werden muss. Ein MRT-Termin soll jetzt Klarheit bringen, wie schwer die Verletzung ist. © Sebastian Reith © Sebastian Reith

Andy Feiler hat die Szene selbst nicht gesehen, doch beim Training vier Tage später habe er mit seinem Spieler gesprochen. „Das Knie ist instabil und war auch Tage später noch geschwollen. Ich befürchte, dass es was Schlimmeres ist“, so der Trainer.

Junior Mushaba kann normal laufen – MRT-Termin in der kommenden Woche

Ein MRT-Bild soll kommende Woche Montag Klarheit bringen. Da es sich um seine erste Verletzung am Knie handelt, könne Mushaba nicht wirklich einschätzen, wie schwer die Blessur tatsächlich ist. Aber: „Ich hoffe, es ist nicht so schlimm“, macht er seinem Trainer und seinem Team Mut. Gebrochen sei zumindest nichts. Das hat ein erster Arztbesuch bereits ausgeschlossen. „Es ist noch dick, aber ich brauche zum Glück keine Krücken und kann normal laufen“, so der 24-Jährige.

Die Zuschauerrolle wird ihm aber wohl in den nächsten Wochen nicht erspart bleiben. „Das ist schwierig für mich. Ich würde lieber auf dem Platz Gas geben“, hadert Mushaba. Erste Erfahrungen am Spielfeldrand hat er am Sonntag gesammelt bei der 1:3-Niederlage in Massen. „Wir haben das erste Tor gemacht. Das Spiel war bis dahin okay. Und dann passieren uns leider Fehler. Die dürfen wir nicht machen“, so Mushaba abschließend.

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Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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