Mohamed Ahraou und Val-Leander Wettklo treten mit dem Königsborner SV gegen den Vorletzten DJK/ETuS Schwerte an. © Sebastian Reith
Fußball

Königsborner SV gegen den Vorletzten – aber einige Fragezeichen bleiben

Auf der Suche nach mehr Konstanz begibt sich der Königsborner SV im Vorfeld des Duells mit dem Tabellenvorletzten. Unklar ist dabei noch, welches Personal zur Verfügung stehen wird.

Die Trainingseinheiten des Königsborner SV unter der Woche waren mehr Wundertüte als Spielvorbereitung. Viele Akteure sind angeschlagen und haben ihre Zusage zum Spiel am Sonntag noch nicht gegeben.

Bezirksliga 8
Königsborner SV – ETuS/DJK Schwerte
Rein von der Papierform her scheinen die Rollen vor dem Duell des KSV gegen Schwerte klar verteilt zu sein. Königsborn liegt mit 13 Punkten als Fünfter bereits neun Zähler vor dem Tabellenvorletzten aus der Ruhrstadt. Allerdings tankte der Gast am vergangenen Sonntag mit dem 4:3 gegen Brambauer frisches Selbstvertrauen und sollte keinesfalls unterschätzt werden.

„Genau das sollten wir wirklich nicht tun“, warnt auch KSV-Pressesprecher Sven Runge seine Kicker. „Der Erfolg gegen den BVB dürfte das Team entsprechend motiviert haben.“

Königsborner Personal-Roulette

Der KSV selbst musste nicht nur die bittere Pille der 1:3-Derby-Niederlage in Massen verdauen. Mit Tobias Wittwer fällt zudem ein wichtiger Offensivspieler verletzt aus. Fragezeichen stehen noch hinter David Pagel, Darius Ruzok und Junior Mushaba.

Dafür macht sich Daniel Duda nach überstandener Krankheit wieder Hoffnungen auf die Rückkehr ins Aufgebot. Auch Leon Lukas, der gegen Massen eine Rippen-Blessur davongetragen hat, ist wieder einsatzfähig.

Deutlich mehr Konstanz gefordert

„Egal, wer spielt, wir müssen eine Reaktion zeigen“, fordert Runge. „Ein Sieg muss her und dann müssen wir eine neue Serie starten.“ Der Weg dorthin führt schlicht und einfach über mehr Konstanz im Spiel.

Auch im Derby gegen Massen war Königsborn in den ersten 45 Minuten deutlich spielbestimmend. Danach verlor man allerdings auch komplett den Faden und letztlich die drei Punkte. „Wenn wir über 90 Minuten voll da sind, dann wird es auch klappen“, ist Runge zuversichtlich.

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