Paul-Benjamin Weber (M.) und der TuS Hemmerde gewannen gegen die Reserve des SuS Oberaden mit 3:1. © Neumann
Fußball

Pausenführung aus der Hand gegeben: Fröndenbergs Trainer genervt von Schiri-Entscheidungen

Der Coach des SC Fröndenberg war nach der 4:5-Pleite mehr als bedient. Der TuS Hemmerde fuhr indes einen verdienten Sieg ein und Niederaden feierte beim 9:0 das nächste Schützenfest.

Die Weste des TuS Niederaden bleibt auch nach dem Gastspiel an der Gutenbergstraße blütenweiß. Jubel auch in Hemmerde, die durch einen verdienten Heimerfolg auf Platz fünf springen.

Kreisliga B: Kamener SC II – TuS Niederaden 0:9 (0:5)

Der Widerstand des Kamener SC war zu Beginn der Partie durchaus vorhanden, auch wenn den Gästen durch den Treffer von Axel Schulze Beckinghausen ein Start nach Maß gelang. Dominik Hans legte kurz darauf das 2:0 nach, doch erst nach dem 3:0 durch Lukas Goetz war der Bann der Hausherren endgültig gebrochen.

Fortan erzielte der TuS Tor um Tor und schraubte das Ergebnis bis zur Pause auf 5:0. Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Torschießen weiter, immerhin blieb der TuS gnädig und machte den Auswärtserfolg am Ende nicht zweistellig. „An den Chancen gemessen, war das 9:0 noch zu wenig. Wir sind aber natürlich trotzdem sehr zufrieden“, fasste Niederadens Trainer Amel Mesic die Partie zusammen.

TuS Niederaden: Möller, Gastmeister, Kowalski, Koczy, Schmidt, Diesner, D. Hans, Goetz, Schulze Beckinghausen, F. Hans, Adam – Linz, Wiggers, Schemmann

Tore: 0:1 (4.) Schulze Beckinghausen, 0:2 (17.) D. Hans, 0:3 (28.) Goetz, 0:4 (30.) Goetz, 0:5 (34.) D. Hans, 0:6 (56.) Wiggers, 0:7 (60.) Eigentor Ode, 0:8 (63.) D. Hans, 0:9 (88.) Wiggers

TuS Hemmerde – SuS Oberaden II 3:1 (2:0)

Vollkommen verdient setzte sich der TuS Hemmerde auf dem heimischen Rasenplatz gegen die Oberadener Reserve durch. Pech für den TuS, dass Mittelfeldmotor Christopher Beyer bereits nach 20 Minuten mit Leistenproblemen vom Platz musste. Kurz darauf traf Lars Goecke zum überfälligen 1:0, nur sechs Minuten später legte Martin Kuhlmann gleich den zweiten Treffer nach und der TuS hätte schon vor der Pause alles klar machen müssen.

So sorgte eine Ampelkarte für Thorge Berkemeyer in der 50. Spielminute für neue Spannung. Die Überzahl der Gäste hielt allerdings nicht lange, auch der SuS dezimierte sich nur wenige Minuten später. Dino Suljakovic sah nach einer Tätlichkeit glatt Rot. In der 84. Minute erzielte Tilmann Dietrich, der sich neben Dustin Keil Bestnoten verdiente, das 3:0, Oberadens David Surmiak gelang mit dem 1:3-Endstand nur noch Ergebniskosmetik.

„Großes Lob ein meine Mannschaft. Aufgrund der ersten Halbzeit ist dieser Erfolg mehr als verdient“, jubelte Hemmerde Trainer Sven Votsmeier.

TuS Hemmerde: Köhlert, Goecke, Weber, Pflaum, König, Beyer, Kuhlmann, Hein, Keil, Berkemeyer, Dietrich – Rihtar, Pothmann, Brettschneider

Tore: 1:0 (27.) Goecke, 2:0 (33.) Kuhlmann, 3:0 (83.) Dietrich, 3:1 (84.) Dawid Surmiak

Bes. Vork.: Ampelkarte gegen Berkemeyer (50.) wegen wiederholten Foulspiels, Rote Karte gegen Suljakovic (64.) wegen einer Tätlichkeit

SuS Kaiserau III – SuS Rünthe 1:2 (1:2)

Große Erleichterung beim SuS Rünthe. Nach drei Spielen ohne Sieg, ist der erste Dreier der Saison endlich unter Dach und Fach. Beinahe wäre der Start in diese Partie jedoch gehörig misslungen, die Hausherren vergaben jedoch den berichtigten Foulelfmeter in der 10. Spielminute.

Dominik Lühr war es schließlich, der die Rünthe mit einem Doppelpack auf die richtige Spur brachte. Ansonsten sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, bei der den Hausherren vor dem Tor aber das nötige Zielwasser fehlte. Ein zweiter Foulelfmeter, den Sven Fischer verwandelte, sorgte vor der Pause jedoch für den 1:2-Anschlusstreffer.

Nach der Pause standen die Rünther deutlich kompakter, lautesten auf Konter, die sie jedoch schlecht zu Ende spielten. So musste die Abali-Elf bis zum Ende zittern. Kaiserau traf noch ein Mal Aluminium, doch der knappe Vorsprung wurde am Ende ins Ziel gebracht.

„Das war hart erkämpft, wir müssen in der zweiten Halbzeit die Entscheidung erzwingen. Trotzdem ist die Erleichterung natürlich groß“, fiel SuS-Coach Engin Abali ein Stein vom Herzen.

SuS Rünthe: Ketz-Peck, Franke, Wagenknecht, Matheußek, Siegel, Hees, Ensekat, Mende, Lühr, Koch, von Malottki – Gorzalski, Hoffmann, Ghanoum,

Tore: 0:1 (20.) Lühr, 0:2 (32.) Lühr, 1:2 (FE, 42.) Fischer

Bes. Vork.: Kaiserau verschießt Foulelfmeter (10.)

SC Fröndenberg-Hohenheide – GS Cappenberg II 4:5 (3:2)

Sehr torreich musste der SCF am Ende gegen die Cappenberger Reserve den Kürzeren ziehen. Vor allem vor Stürmer Nils Bußkamp werden die Fröndenberger Defensivspieler wohl noch schlecht träumen. Ganze vier Treffer gelangen dem Cappenberger am Ende.

Nach Spielschluss haderte Fröndenbergs Spieler-Trainer Sedat Sener, der zwar selbst nicht beim Spiel anwesend war, aber Berichte von seinem Trainerteam bekommen hat, mit den Entscheidungen des Schiedsrichters: „Es war schon in der letzten Saison so, dass viele Entscheidungen immer wieder gegen uns getroffen worden sind. Auch in den ersten Spielen in dieser Saison werden Entscheidungen immer gegen uns getroffen. Ich habe keine Ahnung warum, aber mir geht das so langsam richtig auf die Nerven“, zeigte sich Sener nach Spielschluss ziemlich erregt.

Er spielte mit seiner Aussage vor allem auf die Szene vor dem 3:3 kurz nach Wiederanpfiff an, als Schiedsrichter Ayoub Kaichouh nach einem vermeintlichen Foulspiel auf den Elfmeterpunkt zeigte. „Natürlich müssen wir uns Niederlagen selbst zuschreiben. Nach dem 3:1 müssen wir das Spiel nach Hause fahren. Wenn man aber jede Woche so benachteiligt wird, dann reicht es irgendwann einfach“, führte Sener weiter aus. Neben dem Foulelfmeter verwies der Unparteiische in der Nachspielzeit auch Torhüter Demhat Erden und Abdullah Sener des Platzes.

SC Fröndenberg: Erdem, Carvalho, A. Sener, Hofmann, Mohammad, Petronio, Kalac, Dennis Martins, Othman, Rapisarda, Di Giovanni – I. Sener, Delia, Vieira, Daniel Martins

Tore: 0:1 (6.) Bußkamp, 1:1 (36.) Di Giovanni, 2:1 (38.) Rapisarda, 3:1 (40.) Othmann, 3:2 (44.) Bußkamp, 3:3 (48.) Bußkamp, 3:4 (76.) Bußkamp, 3:5 (88.) Schulze Twenhöven, 4:5 (90.) I. Sener

Bes. Vork.: Rote Karte gegen Erden wegen Beleidigung (90.+1), Ampelkarte gegen A. Sener (90.+2) wegen wiederholten Foulspiels

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