Kevin Gomulka (links) und RW Unna setzten sich gegen GS Cappenberg mit 2:0 durch. Bei den Cappenbergern schrillen nun die Alarmglocken. © Heese
Fußball

RW Unna erfüllt die Pflicht – Cappenberger Rumpf-Elf baumelt an der Abstiegs-Klippe

RW Unna fährt gegen GS Cappenberg den Pflichtsieg ein und schickt den Gegner immer tiefer in das Tal der Sorgen.

RW Unna hat einen 2:0-Pflichtsieg gegen GS Cappenberg eingefahren. Für die Gäste beträgt der Abstand zum ersten Abstiegsrang mittlerweile nur noch einen Zähler.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

RW Unna – GS Cappenberg 2:0 (1:0)

„Mit dieser Rumpf-Elf haben wir uns recht ordentlich aus der Affäre gezogen“, zeigte sich Cappenbergs Übungsleiter Pascal Harder trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Ihm fehlten zahlreiche Stammspieler, sodass er gleich vier Akteure aus der dritten Mannschaft in sein Team einbauen musste. Trotzdem hielten die Gäste von Beginn an recht ordentlich mit und hatten durch David Meyer, Simon Siegeroth und Lukas Glaser sogar Chancen zur Führung. Allerdings erarbeiteten sich auch die Rot-Weißen zahlreiche Möglichkeiten.

Treffer von Dennis Schütz nicht anerkannt

So fanden Matthias Lage und Tim Buschhaus in Cappenbergs Torhüter Bendix Wagner ihren Meister. Einem Treffer von Dennis Schütz wurde vom Referee die Anerkennung versagt, weil die Lederkugel angeblich noch nicht die Torlinie überschritten hatte. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang dann Jona Liffers auf Querpass von Lage die längst verdiente Führung. Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren weiterhin überlegen, doch es dauerte bis zur 84. Minute, ehe Schütz nach Zuspiel des eingewechselten Tim Richter für die endgültige Entscheidung sorgte.

„Das war ein völlig verdienter Sieg, der durchaus höher hätte ausfallen können“, resümierte RWU-Trainer Patrick Kulinski, der Bestnoten an Kevin Gomulka verteilte.

Bei den Gästen musste Fabrice Pestinger schon nach zehn Minuten verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen und wurde durch David Meyer ersetzt. Ansonsten standen dem Gästetrainer keine weiteren Auswechselspieler zur Verfügung. „Die Situation wird von Sonntag zu Sonntag personalmäßig immer schlimmer. Auch in dieser Woche standen mir beim Training nur fünf Akteure zur Verfügung“, blickt Harder sorgenvoll auf die Zukunft.

RWU: Lüttecken, Zienert, Schütz, Eismann, Yousofi (84. Stagat), Liffers (75. Richter), Lage (84. Zeppan), Böhne, Buschhaus, Repennig, Gomulka

GSC: Wagner, Zentgraf, Siegeroth, Garber, Mann, Eichhhorst, Selbstaedt, Pestinger (10. Meyer), Twieling, Möller, Glaser

Tore: 1:0 Liffers (43.), 2:0 Schütz (84.)

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