Schiedsrichter - wie hier Andreas Lehmkuhl (M.) - müssen sich oftmals scharfe Kritik von Spielern, Trainern und Fans anhören. Zu tätlichen Angriffen im Kreis Unna-Hamm sei es laut dem Chef des Kreis-Schiedsrichterausschusses, Torsten Perschke, aber seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr gekommen. Einen Streik hält er darum für nicht angebracht. © Schürmann
Fußball

Schiri-Chef im Kreis Unna-Hamm wiegelt Streik ab: „Wäre der völlig falsche Ansatz“

Die IG Schiedsrichter hat bundesweit zum Streik aufgerufen. Der Fußballkreis Unna-Hamm werde sich daran aber nicht beteiligen, sagt Torsten Perschke. In seinem Beritt sei das auch gar nicht notwendig.

Wenn es nach der Interessengemeinschaft Schiedsrichter geht, soll im Amateurbereich am kommenden Wochenende auf allen Plätzen der Ball ruhen. Sie hat zum Streik aufgerufen. Die Schiedsrichter sollen ein Zeichen setzen, sich gegen verbale und körperliche Gewalt zur Wehr setzen. In Unna-Hamm wird es dazu aber nicht kommen. Das stellte Torsten Perschke, Vorsitzender des Kreis-Schiedsrichterausschusses, auf Nachfrage klar.

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Tätliche Angriffe habe es seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr gegeben

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Redakteur
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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