Val-Leander Wettklo (l.) steuerte beim 3:1-Sieg des KSV gegen seinen Jugendverein zwei Tore bei. © Schürmann
Fußball

Sieg über geschockte Billmericher: Königsborner SV steht am Sonntag im Guru-Endspiel

Im Urlaubsguru-Cup beim Königsborner SV ist der Bezirksligist seiner Favoritenrolle gegen BR Billmerich gerecht geworden und gewann mit 3:1. Für die Gäste gab es vor der Pause einen Schock.

Der KSV steht im Endspiel des erstmalig ausgerichteten Stadt-Turniers „Urlaubsguru-Cup“. Im zweiten Halbfinale setzte sich die Elf von Andreas Feiler mit 3:1 (2:1) gegen den Fußball-A-Ligisten BR Billmerich durch und steht am Sonntag damit im Endspiel gegen RW Unna. Für die Gäste gab es vor der Pause einen Schockmoment.

Es ging sofort gut los in der gut besuchten Schumann-Arena. Mehr als 200 Zuschauer sahen eine Partie, in der Bezirksligist Königsborn über weite Phasen des Spiels den Ton angab. Früh brachte Val-Leander Wettklo die Gastgeber in Führung. BRB-Keeper Ingvar Busch hatte bei dem strammen Distanzschuss nicht den Hauch einer Chance: das 1:0 für Königsborn (5.).

Florian Clausmeier musste unter Schmerzen vom Platz getragen werden

Doch die Gäste antworteten prompt: Nach schönem Steckpass von dem frisch vermählten Sebastian Schmidt blieb Billmerichs Stürmer Janos Dahl eiskalt und traf zum schnellen Ausgleich (7.). Nun gab Königsborn wieder eine schnelle Antwort. Erneut war es Val-Leander Wettklo, der einen Fehler in der BRB-Hintermannschaft ausnutzte und zur erneuten Königsborner Führung einnetzte (11.) – das 2:1 war gleichzeitig der Halbzeitstand.

Bitter für die Gäste: Florian Clausmeier musste mit dem Pausenpfiff gestützt vom Platz getragen werden. „Ich weiß noch nicht, was es ist. Vor zwei Jahren hatte er einen Kreuzbandriss. Wir alle hoffen, dass es dieses Mal nicht ganz so schlimm ist“, meinte BRB-Coach Flurim Ramaj nach dem Spiel.

Für Billmerichs Florian Clausmeier (M.) war in der Halbzeit Schluss. Unter Schmerzen musste er vom Platz getragen werden. © Schürmann © Schürmann

Andreas Feiler erwartet im Endspiel gegen RW Unna ein Spiel auf Augenhöhe

Nach der Pause blieb der KSV das tonangebende Team. Nach einer Ecke von Kabutke nickte Damian Marchewka zum 3:1-Endstand ein (51.). KSV-Trainer Andreas Feiler war happy über den Sieg, aber mit der Spielweise seiner Mannschaft noch nicht ganz zufrieden.

„Billmerich hat leidenschaftlich verteidigt. Wir haben größtenteils keine Lösungen gefunden auf engem Raum. Für uns war es trotzdem ein guter Test. Jetzt freuen wir uns auf das Finale gegen Unna. Die sind taktisch sehr gut. Da wird es, denke ich, eine Partie auf Augenhöhe“, so Feilers Statement. Zufrieden mit der Leistung war indes Ramaj: „Wir wollten hinten gut stehen und haben das über weite Strecken gut geschafft.“

Königsborner SV: Huber-Marzolla, Wettklo, Mushaba, Dinyelu, Gladysch, Steinbach, Boulakhrif, Tiller, Ruzok, Marchewka, Strothmann – Kutscher, Sobala, Kabutke, S. Baehr, Ahraou, B. Baehr

BR Billmerich: Busch, Potthoff, T. Schmidt, Willecke, Dahl, Eckhoff, C. Schultz, S. Schmidt, Krysteck, Clausmeier, Hessenkamp – Knabe, Waschk, Herrmann, Johnston Berg, Glathe

Tore: 1:0 Wettklo (5.), 1:1 Dahl (7.), 2:1 Wettklo (11.), 3:1 Marchewka (51.)

Über den Autor
Volontär
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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