Nachruf

Über 100 Meister geehrt: Handballer trauern um Bruno Alberternst (91)

Die Handballer im Kreis Unna trauern um Bruno Alberternst, der über 30 Jahre lang als Männerspielwart im Handballverband Westfalen tätig war und so manchen Meister geehrt hat.
Bruno Alberternst verstarb jetzt im Alter von 91 Jahren. © Archiv

Der Handballverband Westfalen und die Handballer aus dem Kreis Unna trauern um Bruno Alberternst. Der langjährige Männerspielwart im Verband verstarb jetzt kurz vor seinem 92. Geburtstag.

Mit Bruno Alberternst geht in Westfalen eine Ära zu Ende, die wohl in dieser Form einmalig bleiben wird. Als Männerspielwart des Handballverbandes Westfalen war Alberternst sage und schreibe 33 Jahre im Amt.

Bruno Alberternst wurde in Unna Ehrenmitglied im Handballverband

1980 auf dem Verbandstag in Gelsenkirchen in sein Amt gewählt, wurde Alberternst erst auf dem Verbandstag 2013 in Unna mit stehenden Ovationen in den Ruhestand verabschiedet. Auf dem als Geschenk überreichten Pokal stand geschrieben: „1. Sieger für den Handballsport – Bruno Alberternst“. Symbolisch sollte es daran erinnern, dass Bruno selbst über 100 Meisterehrungen vorgenommen hat und zuverlässig über all die Jahre den Männerspielbetrieb des

HV Westfalen organisiert und geleitet hat.

Aber das war nur der Zeitraum seiner Tätigkeit auf höchster Verbandsebene. Bereits seit 1957 übernahm Bruno das Amt des Männerspielwartes im Bezirk Nordwestfalen. Im Handballkreis Münster war er von den 60er Jahren an bis 1990 in verschiedenen Funktionen, vom Kreisvorsitzenden bis zum Beisitzer im Kreisspruchausschuss tätig und konnte auch hier seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen.

Bruno Alberternst mit der Goldener Ehrennadel ausgezeichnet

Für seine herausragende Tätigkeit für den Handballsport wurde Bruno Alberternst mit den höchsten Auszeichnungen geehrt, u.a. mit der Goldenen Ehrennadel des HV Westfalen, mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Handballbundes und 2013 mit der Ehrenplakette des Handballverbandes Westfalen. Zudem wählten ihn die Delegierten auf dem Verbandstag 2013 zum Ehrenmitglied unseres Verbandes.

„Die westfälische Handballfamilie trauert um einen tadellosen Sportkameraden und guten Freund“, heißt es vonseiten des Handballverbandes Westfalen.

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