7:0-Spektakel - Werner SC schießt den VfL Senden ab und setzt sich ab

Fußball: Landesliga 4

Der Landesligist Werner SC hat beim VfL Senden eine beeindruckende Leistung gezeigt. Die Gäste spielten den VfL mit 7:0 (2:0) an die Wand und bauen die Tabellenführung auf fünf Punkte aus.

Werne

, 01.09.2019, 21:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
7:0-Spektakel - Werner SC schießt den VfL Senden ab und setzt sich ab

Der Werner SC bleibt nach dem 7:0-Sieg über den VfL Senden Tabellenführer. Nico Holtmann, Zoran Martinovic, Henry Poggenpohl und Marvin Stöver (v.l.), feiern das 7:0 durch Poggenpohl, der artistisch per Seitfallzieher traf. © Matthias Kerk


Landesliga 4
VfL Senden – Werner SC 0:7 (0:2)

Es ähnelte einer Machtdemonstration was der Werner SC gegenüber Senden zeigte. Die Werner spielten von Beginn an sehr druckvoll und übernahmen im Steversportpark die Kontrolle über das Spiel. So hatten die Gäste in der ersten Viertelstunde gute Möglichkeiten. Den Kopfbällen von Jussef Saado (14.) und Mondrian Runde (28.) fehlten freistehend der Druck im Abschluss. Der Werner SC stand sehr sicher und spielte geordnet auf. Senden hatte keine Tormöglichkeiten.

Folgerichtig fielen die verdienten Tore für den Werner SC. Nach einer Flanke von links durch Daniel Durkalic, legte Mondrian Runde am zweiten Pfosten quer in die Mitte, wo Saado zur hochverdienten Führung einschob (29.). Nur wenige Minuten später stand Saado wieder im Fokus. Nach einer missglückten Ecke von ihm flog der Ball zurück zu Saado, der den Ball wieder in die Mitte flankte. Die Kugel schlug oben links im Winkel ein (38.).

Nach dem Seitenwechsel erwartete der WSC eine druckvolle Reaktion der Gastgeber. Aber auch dem Anfangsdruck hielt der WSC stand und erzielte das Tor zum richtigen Zeitpunkt. Wieder flankte Durkalic von links in den Strafraum. Am zweiten Pfosten legte Runde ab. Der Ball wurde geblockt und landete bei Nico Holtmann, der zum 3:0 einschob (55.). Senden hatte der starken Werner Offensive wenig entgegenzusetzen.

Aber auch die Sender Offensive schien gegen die WSC-Hintermannschaft ratlos. Die einzige gefährlich Torchance resultierte aus der 88. Minute, wo Wernes Keeper Jorma Hoppe den Ball zur Ecke lenken musste. Der starke Daniel Durkalic baute die Führung in der 72. Minute aus. Wernes Trainer Lars Müller wechselte nun ordentlich durch und brachte Burak Katrici und Marcel Niewalda ins Spiel. Beide Spieler eint eine Geschichte. Beide trafen mit ihrem ersten Ballkontakt ins Netz (80./82.).

Den Schlusspunkt setzte Außenverteidiger Henry Poggenpohl. Nach einer Ecke kam der Ball zu Poggenpohl, der die Kugel artistisch per Seitfallzieher im Tor unterbrachte. Ein würdevolles Ende eines bärenstarken Auftritts des Werner SC.

Müller sagte nach der Partie: „Wir haben überragend gespielt. Es gibt heute wenig auszusetzen.“

Werne: Hoppe – Stöver, Martinovic, Holtmann, Poggenpohl, Foroghi (80. Hussarek), Y. Lachowicz (79. Katirci), Saado (73.Thannheiser/83. Niewalda), Durkalic, Runde, Prinz

Tore: 0:1 Saado (29.), 0:2 Saado (38.), 0:3 Holtmann (53.), 0:4 Durkalic (72.), 0:5 Katirci (80.), 0:6 Niewalda (82.), 0:7 Poggenpohl (83.)

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