Abdullah Sahin von Eintracht Werne ist zurück - und trifft auf alte Bekannte

hzFußball: Kreisliga A

Am Samstag absolviert Eintracht Werne gegen den TSC Hamm das erste Ligaspiel 2020. Nach Verletzungspause ist dann auch Top-Torjäger Abdullah Sahin wieder zurück - und will voll angreifen.

Werne

, 21.02.2020, 14:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fast die ganze Vorbereitung verpasste Abdullah Sahin bei Eintracht Werne. Erneut war der 29-Jährige von Leistenproblemen eingeholt worden, die ihn schon einen Großteil der Hinrunde gekostet hatten. Jetzt ist er wieder da - und heiß auf das erste Pflichtspiel 2020.

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„Ich hab wieder richtig Bock auf Fußball, endlich geht es wieder weiter und ich kann auch wieder spielen“, freut sich Sahin auf die Partie. Mit Ausnahme der Hallenstadtmeisterschaft und dem Derby gegen Stockum stand der 29-Jährige seit rund vier Monaten nicht mehr für die Werner auf dem Rasen. Dennoch ist er mit 13 Treffern der Top-Torschütze der Evenkämper.

Auch sein Trainer Mario Martinovic ist froh, dass er zum Start in die zweite Saisonhälfte wieder auf seinen Knipser bauen kann. „Apo wäre wahrscheinlich schon mit weitem Abstand vorne in der Torschützenliste, wenn er die ganze Zeit gespielt hätte“, so Martinovic. „Wir sind natürlich extrem froh, dass er wieder mit dabei ist. Seine Treffer werden uns auf jeden Fall helfen.“

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Für 90 Minuten wird es im Spiel gegen den TSC Hamm für Abdullah Sahin aber wohl noch nicht reichen. „Er hat ja große Teile von der Vorbereitung verpasst. Da fehlt also natürlich noch ein bisschen die Fitness“, erklärt Martinovic. „Aber spielen soll er eigentlich definitiv.“ Das hofft auch Sahin selbst: „Ich will unbedingt spielen. Auch wenn es nicht so lange sein wird, werde ich meine Treffer machen.“

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Außerdem ist die Partie gegen den TSC Hamm für den 29-Jährigen auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Lange Jahre hatte der Werner Stürmer für den TSC gespielt. Besonders zu TSC-Trainer Erdal Akyüz, der auch der Onkel von Eintrachts Kapitän Enes Akyüz ist, hat Abdullah Sahin einen guten Draht: „Er hat mir viel geholfen in meinem Leben, wir kennen uns gut. Ich bin ihm sehr dankbar.“

„Ich hab in fünf, sechs Spielen 21 Treffer gemacht“

Auch die Qualitäten von Abdullah Sahin dürften dem TSC-Trainer im Kopf geblieben sein. „Ich habe da in einer Saison in fünf, sechs Spielen 21 Treffer gemacht“, erinnert sich der 29-Jährige. „Allerdings hatten wir dann Spielermangel, sodass ich auf der Sechs aushelfen musste.“

Mit Eintracht will Sahin am Wochenende wieder punkten. Das Spiel gegen den TSC Hamm ist eins von zwei schwierigen, aber wichtigen Nachholspielen für die Evenkämper im Kampf um den Aufstieg. Aktuell liegen sie zwölf Punkte, aber eben auch zwei Spiele hinter dem Spitzenreiter SVE Heessen.

„Wir müssen diese Spiele jetzt gewinnen, wenn wir noch eine Chance haben wollen“, sagt Abdullah Sahin. Das sieht auch sein Trainer so. Obwohl der TSC punktgleich mit den Wernern und damit ein harter Gegner ist, ist Martinovic optimistisch: „Wenn wir den Kampf annehmen, können wir das schaffen. Da bin ich auf jeden Fall guter Dinge.“

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