AC-Nachwuchs gibt beim Kart-Nachtslalom Vollgas

Motorsport

ASCHEBERG Zum zweiten Mal nach dem Ausflug zum Nürburgring vor zwei Jahren machten die Nachwuchsmotorsportler des AC Ascheberg am vergangenen Wochenende einen sportlich geprägten Ausflug. In diesem Jahr ging es nach Voerde an den Niederrhein, wo der AC-Trupp ein ganz besonderes Training absolvierte. Pausen spielten dabei eine eher untergeordnete Rolle...

von Von Nils Tyczewski

, 06.07.2009, 17:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
AC-Nachwuchs gibt beim Kart-Nachtslalom Vollgas

Die Jugendgruppe des AC Ascheberg und die Betreuer Olaf Piel (o.l.) und Friedhelm Trahe (o.r.) gaben am Wochenende in Voerde Gas.

Bevor es in die Karts ging, mussten die Ascheberger auf dem Gelände einer ortsansässigen Spedition aber erstmal ihr Nachtlager aufschlagen - bei 30 Grad im Schatten schon die erste echte Herausforderung.

Als die Zelte standen ging es auf den riesigen Trainingsparcours, auf dem die Ascheberger Nachwuchsfahrer alles aus ihren Karts herausholten. Mit dem Einbruch der Dunkelheit zeigte sich die Kreativität und der Trainingsfleiß der AC-Cracks. Auch ohne Sonnenlicht wollten die Ascheberger nämlich noch nicht zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Kurzerhand wurden Teelichter unter die Pylonen gestellt und die Karts mit kleinen Glühbirnen auf den Ventilen versehen, sodass die wilde Hatz über den Parcours bis tief in die Nacht hinein weiterging.Zwölf Stunden Dauertraining

Die letzten Motoren waren kaum verstummt, da saßen die ersten Fahrer am Sonntagmorgen (5. Juli) gegen 6.30 Uhr auch schon wieder in den Karts und zogen fleißig ihre Runden. Nach weiteren zwölf Stunden Dauertraining brachen die Betreuer das Training aus Sicherheitsgründen ab. "Es war uns wichtig, die Kinder gesund nach Hause zubringen", erklärte Jugendgruppenleiter Olaf Piel. "Weil die Kids zu wenig Schlaf hatten und daher übermüdet waren, mussten wir Eingreifen."

Für die Betreuer Friedhelm Trahe und Olaf Piel war der Ausflug ein voller Erfolg: "Genau wie schon 2007 am Nürburgring hatten alle wieder mächtig viel Spaß. Ein großes Dankeschön an Fredy Trahe, Jan Kownatzki und Florian Keute die uns Betreuer sehr gut unterstützt haben", so Piels Fazit.

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