Auf keinen Fall nur ein Testspiel für den Werner SC

Fußball: Kreispokal

Vor dem Duell in der 4. Runde des Fußball-Kreispokals plagen die Landesliga-Kicker des Werner SC viele personelle Ausfälle.Testspiel-Charakter hat das Spiel am Freitagabend gegen Liga-Konkurrent TuS Altenberge aber auf keinen Fall. Im Halbfinale könnte es sogar zu einem Derby kommen.

Werne

, 23.11.2017, 18:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwei Ausfälle: Mondrian Runde (mit Ball) und Kapitän Chris Thannheiser spielen eher nicht.

Zwei Ausfälle: Mondrian Runde (mit Ball) und Kapitän Chris Thannheiser spielen eher nicht. © Greis

Die Pause in der Liga nutzen, um in der 4. Runde des Kreispokals zu testen – darum gehe es laut Trainer Lars Müller für den Werner SC am Freitagabend in Altenberge auf keinen Fall. Man wolle schon weiterkommen. Testen sei auch aus einem anderen Grund nicht drin. Für etwaige Varianten bei Personal und Taktik werden dem Werner Trainer wohl schlicht die nötigen Spieler fehlen.

Zehn Spieler fehlen oder sind frraglich

Chris Thannheiser und Daniel Durkalic plagen die Adduktoren – Einsätze sehr unwahrscheinlich. Das gilt auch für Mondrian Runde, der aus dem vergangenen Ligaspiel in Emsdetten nach einem Tritt ein dickes Sprunggelenk mit nach Hause brachte. Jussef Saado fehlt privat. Dominik Giffey ebenfalls. Marvin Bruland und Oliver Winter sind weiterhin angeschlagen, Henry Poggenpohl nach Bänderriss für dieses Spiel auch noch keine Option. Dominik Hennes muss wie zuletzt arbeiten. Marvin Stöver möchte gerne spielen, hat aber Weisheitszähne gezogen bekommen – auch da will Müller eher kein Risiko eingehen.

Bei der Ausfallliste stellt sich die Mannschaft mehr oder weniger von alleine auf. Gut möglich, dass Spieler aus den Reserveteams einspringen müssen.

Derby in Herbern möglich

Trotz der personellen Engpässe geht es für Lars Müller durchaus um ein Weiterkommen: „Es ist ein Pflichtspiel und so wollen wir es angehen.“ Zumal die Konstellation in Runde 5, dem Halbfinale, bei einem Sieg spannend werden könnte. „Herbern ist ja auch noch drin. Die Aussicht auf ein weiteres Derby ist zumindest interessant“, sagt Müller. Freilich müssten dafür der WSC gegen Ligakonkurrent Altenberge und der SVH gegen Westfalenligist Gievenbeck erstmal gewinnen. Dann würde es laut Vorlosung aber zum Duell der beiden Ortsrivalen kommen.

In der Liga hat der WSC am 9. Spieltag 0:1 in Altenberge verloren. „Da haben sie verdient gewonnen. Sie kamen gut über ihren Sechser und lange Diagonalbälle in die Schnittstellen ins Spiel. Ich denke, das werden sie nicht ändern. Wir müssen uns besser gegen den Ball sortieren“, fordert Müller.


Anpfiff: Freitag, 19.30 Uhr, Kunstrasen Altenberge, Sportzentrum 2, 48341 Altenberge

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