Beim SV Stockum ist die Entscheidung auf der Trainerposition gefallen

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Bis zum Saisonende hatte das Trainerduo des SV Stockum, Jürgen Welp und Marlon van der Sander, Vertrag beim A-Ligisten. Jetzt ist eine Entscheidung über ihre Zukunft gefallen.

Stockum

, 05.04.2020, 11:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aus seiner Zufriedenheit mit dem Trainer machte Stockums Geschäftsführer Yassine Najih schon vor einigen Wochen keinen Hehl. Gerne wollte der Fußball-A-Ligist mit Jürgen Welp und Marlon van der Sander auch über das Saisonende hinaus verlängern - egal, wie es nach der Kontaktsperre durch das Coronavirus mit der Spielzeit weitergeht.

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Jetzt ist beim SV Stockum eine Entscheidung gefallen. „Wir haben mit unseren Trainern verlängert. Darüber sind wir natürlich sehr glücklich“, erklärt Yassine Najih. Mindestens ein weiteres Jahr wird das Duo Welp/van der Sander dem SV Stockum noch erhalten bleiben - auch, wenn es nach dieser Saison runter in die Kreisliga B gehen sollte.

„Wir sind hier in ganz kurzer Zeit aufgenommen worden wie in einer Familie und halten gut zusammen“, erklärte Jürgen Welp die Beweggründe für seinen Verbleib beim SVS. Die Mannschaft sei charakterlich und menschlich so ein gutes Team, dass er sich freue, weiterhin mit ihnen zusammenzuarbeiten.

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Außerdem sei in seiner Mannschaft viel mehr drin, als sie bisher gezeigt habe: „Wir hatten zu wenig Zeit bisher mit dem Team. Wir konnten nicht zeigen, wo sie eigentlich wirklich hingehören.“

Erst zwei Pflichtspiele hatte die Mannschaft des SV Stockum bisher unter ihrem neuen Trainer gemacht. Das Resultat: zwei knappe Niederlagen. Noch bis zur Winterpause hatte Zakaria Slimani die Stockumer trainiert. Nur einen Sieg hatten sie bis dahin gesammelt, es hagelte regelmäßig deutliche Niederlagen für den Fußball-A-Ligisten.

Und auch, wenn sich die Ergebnisse nicht wirklich gebessert haben - beim SV Stockum war jeder davon überzeugt, dass mit Jürgen Welp bessere Zeiten angebrochen waren. Voll motiviert ging das Team in die Rückrunde - bis sie von der Zwangspause durch das Coronavirus unterbrochen wurde.

Dass die Saison weitergespielt wird, kann sich der Stockumer Trainer nur schwer vorstellen. Aber auch eine Wertung für Auf- und Abstieg hält Jürgen Welp für kompliziert. „Letztendlich kann man es niemandem wirklich recht machen“, so Welp. „Bei uns in der Liga ist entweder Heessen in Schwierigkeiten oder wir Absteiger. Nie sind alle zufrieden.“

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Aber auch, wenn die Stockumer in der kommenden Saison in die Kreisliga B runtermüssen - Jürgen Welp wird voll motiviert zum Fußballplatz kommen, wenn es endlich wieder los geht. „Wir werden alles annehmen, egal, was am Ende dabei rauskommt“, so Welp. „Und wenn wir in die Kreisliga B runtermüssen, werden wir dort neu anfangen und wollen direkt zeigen, wo wir hingehören.“

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