Bitteres Unentschieden für die Eintracht gegen den VfL Mark

hzFußball: Kreisliga A

Eintracht Werne hat am Sonntag beim Spitzenreiter VfL Mark ein 2:2-Unentschieden geholt. Ein Punkt, mit dem man im Evenkamp leben kann, aber es wäre auch viel mehr drin gewesen.

Werne

, 05.10.2020, 09:25 Uhr / Lesedauer: 1 min


Kreisliga A1 Unna-Hamm
VfL Mark – Eintracht Werne 2:2 (0:1)

Eintrachts Trainer Mario Martinovic beschrieb das Unentschieden mit einem Wort: „Bitter“, sagte er. Bitter deswegen, weil seine Mannschaft das Spiel dominierte und viele Torchancen hatte, um die Partie zu gewinnen. Die Eintracht erwischte nämlich einen guten Start. Sandro Ünal brachte die Werner nach 22 Minuten in Front. Mark operierte viel mit langen Bällen, aber das stellte die Gäste nicht vor Probleme. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Abdullah Sahin die große Chance zum 2:0. Ein Abschlag von Mark flog direkt vor seine Füße. Sahin lief allein auf den Torwart zu, aber legte sich den Ball zu weit vor. „Apo vertändelt da einfach den Ball. Normalerweise macht er das Tor“, ärgerte sich Martinovic.

Jetzt lesen

Nach dem Seitenwechsel kam Mark besser aus der Kabine. Nur zwei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da trafen die Gastgeber zum Ausgleich. „Danach hatte Mark die bessere Phase. Sie hätten die Partie durchaus drehen können“, sagte Martinovic. Die Eintracht fing sich aber wieder. Deniz Ünal lief allein auf Marks Torhüter zu und umkurvte ihn. Daraufhin wurde er vom Keeper gelegt. Der Schiedsrichter pfiff Strafstoß. Enes Akyüz trat an und verwandelte sicher (62.). Danach hatten die Werner weitere Möglichkeiten, um die Führung auszubauen, sie nutzten aber keine.

Und so kam es, dass Mark die Evenkämper fünf Minuten vor Spielende bestrafte. Ein Schuss aus 20 Metern schlug hinter Daniel Rafalski im Tor ein (85.). „Es ist einfach nur bitter, dass wir heute nur einen Punkt mitgenommen haben. Wir hätten den Sack schon viel früher zumachen können“, ärgerte sich Martinovic. Er zieht aber auch viel Positives aus dem Spiel. „Im Vergleich zur letzten Woche war das eine Leistungssteigerung.“

Eintracht: Rafalski - Bozkurt, S. Ünal, Sari, Akyüz, Sahin, Baslarli, Martinovic, D. Ünal, Saadouni, Farchmin

Tore: 0:1 S. Ünal (22.), 1:1 (47.), 1:2 Akyüz (62./FE), 2:2 (85.)

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt