Damir Kurtovic gibt bei Eintracht Werne schon jetzt die Kommandos

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Nach einem Zwischenstopp bei der Hammer SpVg ist Damir Kurtovic wieder zurück im Dahl. Schon jetzt wird klar: In der kommenden Saison wird er ein entscheidender Spieler sein - mit einem klaren Ziel.

Werne

, 25.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war schon zu spüren, als Damir Kurtovic zu dem Kreisliga-Halbfinale zwischen Eintracht Werne und IG Bönen den Platz betrat. Der große Innenverteidiger kam erst im Sommer vom Oberligisten Hammer SpVg in den Dahl. Schon jetzt ist er aber spürbar eine zentrale Figur in der Mannschaft.

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Immer wieder gibt er aus dem Abwehrzentrum Kommandos, sagt seinen Mitspielern genau, was sie zu tun haben. Für Damir Kurtovic ist das aber keine Besonderheit: „Irgendwie gehört das zu meiner Aufgabe als Innenverteidiger dazu. Das mache ich ja schon immer so.“

„Auf dem Platz harmonieren wir“

Und auch spielerisch fühlt er sich bei den Evenkämpern auf dem Platz pudelwohl. „Mit Tunahan (Sari, Anm. d. Red.) funktioniert das Zusammenspiel im Abwehrzentrum sehr gut. Wir haben uns von Anfang an sehr gut verstanden. Auf dem Platz harmonieren wir und ergänzen uns sehr gut. Das macht dann natürlich Spaß.“

Besonders im Kreispokal-Halbfinale war das zu spüren - IG Bönen hatte immer wieder große Probleme, das Abwehr-Bollwerk der Evenkämper zu knacken. Nur ein Elfmeter verhalf dem Landesligisten zum Sieg. Und den verursachte ausgerechnet Damir Kurtovic.

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Der Ball sprang dem Innenverteidiger an den Arm - die Hände hatte er auf dem Rücken verkreuzt. „Das war natürlich maximal unglücklich“, weiß Kurtovic. „Ich habe bisher niemanden gehört, der gesagt hat, das ist ein Elfmeter. Aber es ist nun mal so passiert, da kann man jetzt einfach nichts mehr dran ändern. Wir schauen jetzt einfach nach vorne.“

Damir Kurtovic fühlt sich akzeptiert bei Eintracht Werne

Der Blick geht in Richtung Ligastart. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Bei den anderen Mitspielern ist Damir Kurtovic gut akzeptiert, erzählt er: „Einige Spieler wie Apo (Abdullah Sahin, Anm. d. Red.) oder Enes (Akyüz, Anm. d. Red.) kenne ich schon seit Jahren. Aber die Mannschaft ist ja seit Jahren im Kern die gleiche geblieben. Da hat sich für mich nicht so viel geändert, ich habe mit vielen schon zusammen gespielt.“

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Dass die Mannschaft eingespielt ist, ist aktuell auf dem Platz durchaus spürbar. In den Testspielen und auch im Kreispokal-Halbfinale verkaufte sie sich gut - sogar einen Sieg gegen den Landesligisten Werner SC konnte sie einfahren. „Da kann man sich im Moment wirklich gar nicht beschweren“, sagt auch Damir Kurtovic und lacht.

Und wie sieht es mit den Zielen für die kommende Saison aus? „Da wird bei uns dieses Jahr nicht viel schief gehen. Das ist definitiv klar“, sagt der Innenverteidiger entschlossen. „Wir werden am Ende der Saison aufsteigen. Davon bin ich absolut überzeugt.“

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