Das Hygienekonzept von Eintracht Werne steht: „Es ist so ähnlich wie in der Kneipe“

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Bei Eintracht Werne steht mit dem Kreispokal-Halbfinale ein Spiel mit einem großen Zuschauerandrang auf dem Plan. Der Verein hat schon vorab ein Konzept festgelegt, mit dem er das händeln will.

Werne

, 11.08.2020, 12:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf den Fußball-A-Ligisten wartet am Samstag mit dem Kreispokal-Halbfinale gegen IG Bönen wohl eins der größten Spiele der jüngeren Vereinsgeschichte. Nach der grandiosen bisherigen Pokalsaison würden normalerweise wohl eine Vielzahl an Zuschauern erwartet - wenn das Coronavirus nicht wäre.

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So dürfen die Evenkämper nur 300 Zuschauer zum Platz lassen, danach ist Schluss. „Jeder, der kommt, muss sich in eine Liste eintragen, um dann wie üblich die Nachverfolgung zu sichern“, erklärt Eintrachts Geschäftsführer Sascha Hillmer. „Und wenn die voll sind, lassen wir keinen mehr rein. Dann müssen die Leute entweder nach Hause gehen oder eben warten, bis andere Menschen den Platz verlassen.“

Am Platz bei Eintracht Werne herrscht Maskenpflicht bis zum Platz

Auch sonst hat sich die Eintracht bereits mit einem Hygienekonzept für Samstag auseinandergesetzt. Sascha Hillmer erklärt das wichtigste für jeden Zuschauer: „Erstmal muss man natürlich auch bei uns mit Maske auf den Platz kommen. Und die muss auch immer aufgesetzt werden, wenn man sich etwas zu Trinken kaufen oder einfach Rumlaufen möchte.“

Das ganze Spiel muss aber natürlich nicht mit Maske geschaut werden. „Wer einen Platz gefunden und 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen hat, der darf seine Maske natürlich absetzen. Das ist dann auch für uns gar kein Problem“, erklärt Hillmer.

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Für die Spieler gibt es ebenfalls Corona-Maßnahmen, die zu beachten sind. „Wir haben seperate EIngänge für die Mannschaft, wo dann auch keine Zuschauer hinkommen“, verrät Sascha Hillmer. „Wenn die Jungs bei uns auf dem Platz sind, sollen sie so gut wie möglich von den Zuschauern abgeschirmt werden, einfach um das Risiko zu minimieren.“

Dazu kommen noch die bekannten Regelungen vom Verband. „Natürlich ist es auch bei uns so, dass nur 30 Spieler insgesamt, also 15 pro Mannschaft, auf dem Platz stehen dürfen“, erklärt Sascha Hillmer. „Aber das ist den Jungs ja schon aus den Testspielen durchaus bekannt.“

Insgesamt sei das Hygienekonzept durchaus nicht allzu schwer umsetzbar für die Zuschauer. „Mittlerweile ist man da ja auch geübt“, so der Geschäftsführer. „Und bei uns ist es ja auch nicht anders als in einer Kneipe oder einem Restaurant. Das sind einfach die üblichen Regeln, die man so eben kennt.“

Natürlich, bedauert Sascha Hillmer, hätte man bei einem so besonderen Spiel gerne so viele Zuschauer wie möglich am Platz. „Das wäre schon schön, wenn es da richtig voll wäre bei uns“, gibt der Geschäftsführer zu. „Aber wir wollen uns definitiv an das halten, was uns das Gesundheitsamt vorgibt. Da ist uns die Gesundheit der Zuschauer und der Spieler insgesamt einfach wichtiger - außerdem wären 300 Zuschauer ja schon keine ganz schlechte Hausnummer für uns.“

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