Das sagt Stockums Trainer Zakaria Slimani zum Abschied von Yassine Najih

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Es war der große Schock für den SV Stockum: Yassine Najih legt zum Winter sein Amt als Geschäftsführer nieder. Jetzt hat sich auch Zakaria Slimani dazu geäußert.

Stockum

, 11.11.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach drei Jahren ist Schluss: Yassine Najih legt sein Amt als Geschäftsführer und Sportlicher Leiter beim SV Stockum nieder. Das ist seit der vergangenen Woche klar. Für viele Mitglieder des Vereins war die Nachricht ein großer Schock. So auch für Zakaria Slimani, den Trainer der ersten Mannschaft der Stockumer.

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„Ich war sehr überrascht, als Yassine es mir erzählt hat“, berichtet er. „Dass es so gekommen ist, tut mir total leid - für ihn und auch für den Verein.“ Najih sei einer der wenigen in der Fußballabteilung gewesen, der sich wirklich gekümmert habe, dass alles läuft. Ohne ihn werde es sicherlich deutlich schwieriger, so der Trainer.

Nachfolge von Najih ist ungewiss

Ob ein Nachfolger für den scheidenden Geschäftsführer gefunden werden kann, ist für Slimani ungewiss: „Ich würde es mir sehr wünschen für den Verein. Aber ich habe mitbekommen, welche Arbeit Yassine geleistet hat. Es wird schwer, jemanden zu finden, der das auch machen würde.“ Sollte kein Nachfolger gefunden werden, droht dem Verein im schlimmsten Fall sogar die Abmeldung der ersten Mannschaft.

Darüber will sich Slimani aber vorerst so wenige Gedanken wie möglich machen. Er wünscht sich, dass seine abstiegsbedrohte Mannschaft sich erstmal auf das Sportliche konzentriert: „Wir müssen jetzt erstmal in der Liga wieder in die Spur finden, das ist das Wichtigste. Was sonst passiert, müssen wir dann mal schauen. Aber da sind auch andere für zuständig.“

In der Mannschaft selbst konnte der überraschende Abschied des Geschäftsführers zuletzt Kräfte freisetzen. Beim Auswärtsspiel beim Hammer SC habe man „für Yassine“ spielen wollen, so der Trainer. Das fruchtete: Die Stockumer sicherten sich beim 0:0-Unentschieden einen möglicherweise wichtigen Punkt im Abstiegskampf und zeigten ihre beste Saisonleistung.

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