Das steckt hinter dem Fehlen von Robin Przybilla (20) beim Werner SC

Werner SC

Vergangene Saison gehörte Robin Przybilla zu den Leistungsträgern beim WSC. Diese Saison stand er noch kein einziges Mal auf dem Platz. Die Gründe für das Fehlen begleiten ihn seit Monaten.

Werne

, 16.08.2019, 15:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das steckt hinter dem Fehlen von Robin Przybilla (20) beim Werner SC

Robin Przybilla, hier am Ball, stand in dieser Saison für den WSC noch gar nicht auf dem Platz. © Helga Felgenträger

Wo steckt eigentlich Robin Przybilla? Eine Frage, die sich der ein oder andere Interessierte des Werner SC in den vergangenen Wochen gestellt haben müsste. Przybilla stand bislang nicht auf dem Platz. Nicht in der Vorbereitung, nicht im Pokal, nicht im ersten Saisonspiel. Auch im Kader war er dabei kein einziges Mal. Eben so wird Przybilla auch nicht am Sonntag im Kader stehen, wenn der Werner SC zum FC Viktoria Heiden reist (15 Uhr, Am Sportzentrum 1, 46359 Heiden).

Gerüchte über eine schlimme Verletzung machten die Runde. Nachfrage bei Przybilla: „Ja, das stimmt leider“, erklärt der 20-Jährige. Das Schambein macht bei ihm Probleme. „Ich habe immer wieder Probleme mit dem Schambein. Aktuell wird es etwas besser“, erklärt der Offensivspieler. Aber nicht erst seit ein paar Wochen. Przybilla plagt sich seit sieben, acht Monaten mit den Problemen herum, erklärt er.

Der Alltag ließ sich wegen der Schmerzen kaum bewältigen

Doch wie hat Przybilla es geschafft in der vergangenen Rückrunde dennoch zu spielen? Er stand fast immer Kader, hat viele Spiele von Anfang bestritten. „Ich habe oft im Training ausgesetzt und dann nur sonntags gespielt“, sagt er. „Es geht irgendwie während des Spiels.“ Die Folgen im Anschluss an die Spiele mit den Werner SC: immens. „Die ersten Tage danach konnte ich kaum den Alltag bewältigen ohne Schmerzen zu haben“, beschreibt Przybilla die Tage nach den Spielen.

Eine Leidenszeit, die nun ihr Ende finden soll. Mit dem letzten Saisonspiel der vergangenen Spielzeit hat sich Przybilla eine Auszeit genommen. Kein Training mehr, Ruhe für den Körper und die Verletzung irgendwie in den Griff bekommen. Dafür hat der Student schon verschiedene Ärzte aufgesucht. „Ich wurde gespritzt, habe Einlagen bekommen, wurde eingerenkt. Es hat alles kurzzeitig angeschlagen, langfristig bin ich zurückgefallen“, sagt er. Jetzt stehen für ihn viel Ruhe und vor allem Physiotherapie an. „Ich habe in den letzten Monaten nie beschwerdefrei Fußball gespielt. Das soll jetzt besser werden“, hofft er.

Ein ehrgeiziges Ziel für das Comeback

Die längere Pause ist dabei mit dem Trainerteam abgesprochen, der Kontakt zu den WSC-Kollegen ist stets da. „Ich war beim Saisonauftakt dabei und versuche mich auch beim Training blicken zu lassen“, sagt er. Wann er wieder konkret mittrainieren kann, lässt er noch offen. Ein ehrgeiziges Ziel hat sich Przybilla trotzdem gesetzt: „Ich hoffe, dass ich im Laufe der Hinrunde wieder zur Mannschaft dazustoßen kann.“

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