Dennis Idczak (26): „Vor Werne zu landen, ist natürlich das Ziel jedes Herberners“

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Seit Mitte September fiel Dennis Idczak aus. Nun gab er sein Comeback für den Landesligisten SV Herbern. Wo der SVH am Ende der Saison landen soll, darüber hat Idczak eine genaue Vorstellung.

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, 26.11.2019, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neun Wochen fehlte Dennis Idczak den Landesliga-Fußballern des SV Herbern. Im Westfalenpokal gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen (0:5) gab er sein Comeback. Mit den Herbernern peilt der Wiedergenesene eine spezielle Tabellenregion an.

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Aber zunächst ein Blick in die Vergangenheit. „Ein Gegenspieler von Kinderhaus hat mir im Zweikampf gegen mein schon vorher lädiertes Sprunggelenk getreten“, beschreibt Idczak die Situation, die zu seiner Verletzung führte. Das war am 15. September. Im anschließenden MRT stellte sich heraus: Sein Außenband war gerissen.

Um den langen Trainingsrückstand aufzuholen, zog sich der Innenverteidiger sogar einmal das Trikot der Herberner U23 über. 90 Minuten spulte er gegen Havixbeck ab. „Natürlich war es für mich als Fußballer eine lange Wartezeit, weil man einfach nur zuschaut und der Mannschaft nicht helfen kann“, sagt Idczak.

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Sein Comeback für die Landesliga-Elf der Blau-Gelben gab er schließlich wie beschrieben gegen Rödinghausen, nachdem er zuvor zwischenzeitlich schon zumindest auf der Bank gesessen hatte. „Leider sind wir nicht weitergekommen, aber gegen die kann man auch mal verlieren“, scherzt Idczak über das 0:5 gegen den Regionalligisten.

Dennis Idczak: „Da will ich 180 Minuten spielen“

Nach seiner 15-minütigen Einsatzzeit gegen den Viertligisten will sich Idczak noch in diesem Jahr wieder in fest ins SVH-Team spielen. Zwei Spiele haben die Herberner noch in diesem Jahr. „Und da will ich natürlich 180 Minuten spielen“, so der 26-Jährige. Dafür will er natürlich im Training Bestleistungen zeigen, „damit ich es den Trainern noch schwerer mache, als sie es jetzt ohnehin schon haben“.

Von einem gesunden Konkurrenzkampf soll dann das ganze Team profitieren. Die Herberner sind nach durchwachsenen Ergebnissen zwischendurch mittlerweile auf dem fünften Rang angekommen - und liegen damit direkt hinter dem großen Rivalen Werner SC, der viele Spieltage Tabellenführer war. „Vor Werne zu landen, ist natürlich das Ziel jedes Herberners“, sagt Idczak. Fünf Punkte müsste der SVH dafür zunächst aufholen.

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Doch auch abseits des Konkurrenten setzt sich Idczak ein Ziel. „Wenn wir konstant Fußball spielen und das abrufen, was in der Mannschaft steckt, dann werden wir uns zwischen Platz drei und fünf wiederfinden“, sagt er. Natürlich wolle Herbern auf dem Weg dahin das aktuelle Spitzenduo Kinderhaus und Mesum ärgern.

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