Der SV Stockum will eine neue Flutlichtanlage

Eckdaten geklärt

Seit knapp einem Monat sitzen sie in Stockum im Dunkeln: Die Flutlichtanlage am Rasenplatz ist veraltet, darf nicht eingeschaltet werden. Der Verein will sie modernisieren, weiß auch was es kosten soll. Die genaue Summe möchte keiner der Verantwortlichen nennen, noch ist das Geld auch nicht zusammen. Trotzdem soll der Platz spätestens im März wieder ausgeleuchtet sein.

STOCKUM

, 11.11.2015, 18:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sobald die Sonne untergeht, ist der Rasenplatz in Stockum nicht mehr bespielbar. Allerdings ist er seit Anfang des Monats sowieso nur noch für den Spielbetrieb freigegeben. Trainiert wird beim SVS weiterhin auf Asche.

Sobald die Sonne untergeht, ist der Rasenplatz in Stockum nicht mehr bespielbar. Allerdings ist er seit Anfang des Monats sowieso nur noch für den Spielbetrieb freigegeben. Trainiert wird beim SVS weiterhin auf Asche.

Die Summe für die Modernisierung der Flutlichtanlage des SV Stockum ist ermittelt. Das hat der Kommunalbetrieb mittlerweile bestätigt. Einziges Manko: Wie hoch die Summe ist, wollte niemand sagen. Nur, "dass es sich um eine große Summe" handele. Die 15.000 Euro, die aus Infrastrukturmitteln zur Sanierung beigesteuert werden könnten, seien eine willkommene Anschubfinanzierung.

"Sobald wir das Geld zusammenhaben, schreiben wir die Arbeiten aus", sagt Jürgen Hetberg vom Kommunalbetrieb Werne auf Anfrage. Sind die Arbeiten ausgeschrieben, werden Angebote eingeholt. Ist auch dieser Schritt vollzogen, kann die Modernisierung der Flutlichtanlage beginnen. Und die wird umfangreich sein. Von der Anlage, wie sie jetzt am Sportplatz an der Boymerstraße steht, werden am Ende nur noch das Betonfundament und der Stahlmast übrig bleiben. Die Masten, das sagte Hetberg, seien erst im Sommer auf ihre Standfestigkeit geprüft worden.

Kein Arbeiten vor der Winterpause

Alles andere hingegen wird ausgetauscht. Stromleitungen, Verkabelungen, Schalter, die Elektronik - und natürlich die Lampen. Druck, so Hetberg, gebe es nicht. Jetzt, kurz vor der Winterpause, die am Montag, 14. Dezember, beginnt, werde jedoch nichts mehr passieren. Im Idealfall brennt das neue Flutlicht an der Stockumer Sportanlage, wenn die Saison im Februar fortgesetzt wird. Möglicherweise könnte es jedoch auch März werden, bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Hetberg: "Das wird alles ohne Probleme geregelt."

Josef Holtrup, Vorsitzender der Stockumer Fußballabteilung, geht ebenfalls davon aus, dass das Flutlicht-Problem am Rasenplatz im ersten Quartal des neuen Jahres keines mehr sein wird. "Aber danach ist man auch nicht mehr zwingend auf Flutlicht angewiesen", so Holtrup. Außer für den Trainingsbetrieb unter der Woche.

Dem Verein sei durch den vorgezogenen Umzug auf den Ascheplatz kein Schaden entstanden, so Holtrup. "Ab November ist der Rasenplatz eh nur noch für den Spielbetrieb, nicht aber fürs Training freigegeben. Wir mussten jetzt vier, fünf Wochen überbrücken und sind jetzt wieder in unserem normalen Rhythmus", so Holtrup.

Mitte Oktober war die Flutlichtanlage, die 1972 aufgestellt worden ist, stillgelegt worden. Der bauliche Zustand lasse eine weitere Nutzung der Anlage nicht zu, hieß es seitens der Stadt. Für die vorhandenen Quarzlampen gebe es keine Ersatzteile mehr. Nachdem externe Firmen die Anlage in Augenschein genommen hatten, ging das Licht am Stockumer Rasenplatz aus. Und dabei wird es bleiben. Bis ins nächste Jahr...

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