Der TV Werne wird vor unvollendete Tatsachen gestellt - ein absolutes Unding

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Bereits am Sonntag fand das letzte Relegationsspiel des TV Werne statt. Die Handballerinnen wissen trotzdem nicht, wo sie nächstes Jahr spielen. Unser Autor kommentiert die Situation.

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, 07.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Der TV Werne wird vor unvollendete Tatsachen gestellt - ein absolutes Unding

Unser Autor, David Döring, im Gespräch mit Interimstrainer Ralf Wolters nach dem letzten Relegationsspiel des TV Werne am vergangenen Sonntag. © Weitzel

Wie kann es sein, dass ein Team das letzte Handballspiel der Saison bestreitet und trotzdem nicht weiß, in welcher Liga es nächste Saison spielt? Diese Frage stellte ich mir nach dem Sieg der Handballdamen des TV Werne am Sonntag.

Zwei Siege holten die Werner Handballdamen aus drei Spielen, genau so wie zwei andere Vereine. Das Torverhältnis ist aber schlechter als bei den anderen Teams. Klar, die Niederlage im zweiten Relegationsspiel war deutlich - ein 24:34 gegen die HSG Wetter/Grundschöttel. Und versaut nun so die Tordifferenz.

Entscheidung erst in der kommenden Woche

Trotzdem kann es ja nicht sein, dass die Spielerinnen, die eine packende, anstrengende und nervenaufreibenden Saison hinter sich haben, nicht über ihren Ligaverbleib Bescheid wissen. Könnte es am Ende sogar sein, dass die Spielerinnen zwar alles gegeben haben und trotzdem absteigen werden? Eine Entscheidung wird es erst kommende Woche geben. Ein Trauerspiel der Verbände, was wohl auch die Planungen der Werner Handballerinnen für das kommende Jahr erschwert.

Warum das Ganze? Wegen des Totalabstiegs einer Mannschaft aus Trier, die wohl nicht nur ohne Zweitligateam darsteht, sondern auch ohne Vorstand für die kommende Saison. Davon ist dann der Ligaverbleib der TVW-Damen abhängig. Ein Unding, die Spielerinnen so vor vollendete Tatsachen zu stellen.

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