Der WSC sichert sich einen bitteren Punkt - und fühlt sich wie der Verlierer

hzFußball-Landesliga

Der Werner SC geht gegen den VfL Senden früh in Führung, schafft es aber nicht, den Deckel endgültig drauf zu machen. Am Ende duplizieren sich die Ereignisse für den Landesligisten.

Werne

, 01.03.2020, 18:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich hat der Werner SC gegen den VfL Senden einen Punkt gewonnen. Doch für den Fußball-Landesligisten fühlte sich das 1:1-Unentschieden eher wie eine ganz bittere Niederlage an.

Landesliga 4

Werner SC - VfL Senden

1:1 (1:0)

Fassungslos gingen die Blicke der Spieler des Werner SC zum Schiedsrichter. Wie ein Deja-Vu muss es den Landesliga-Spielern vorgekommen sein, als es in der 92. Minute nach einem strittigen Foul von Dennis Seifert an seinem Gegenspieler hieß: Elfmeter - aber nicht für den Werner SC. Rabah Abed versenkte den Strafstoß zum 1:1-Ausgleich für Senden - ebenso wie es am vergangenen Spieltag Jan-David Volmering für den TuS Altenberge gemacht hatte.

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Damit wurden die Werner am zweiten Spieltag in Folge um ihren eigentlich verdienten Erfolg gebracht - und das in letzter Minute. „Nachspielzeit, Elfmeter, genau wie letzte Woche - das ist natürlich ganz unglücklich für uns“, bestätigte auch WSC-Trainer Lars Müller nach dem Schlusspfiff. „Aber wir hätten diese Situation eben auch vorher verhindern können. Den Vorwurf müssen wir uns selber machen.“

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Denn eigentlich hatte die Partie bereits ziemlich gut angefangen für den Werner SC. Schon in der zweiten Spielminute erreicht Colin Lachowicz´ weiter Einwurf Youssef Saado, der nur noch quer legt auf Mondrian Runde - der vollendet zum 1:0. „Ich weiß, dass momentan nicht alles für uns läuft“, sagte Lars Müller. „Aber ich dachte, das frühe Tor könnte uns helfen.“

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Und danach sah es zunächst auch aus. Die Werner kamen auch nach dem Tor immer wieder gefährlich vor den Kasten der Gäste - schafften es aber nie, ihre Chancen auch wirklich in Zählbares umzumünzen. Unter anderem Colin Lachowicz und Daniel Durkalic scheiterten mehrfach bei vielversprechenden Chancen.

Doch auch die Gäste wollten das nicht auf sich sitzen lassen und liefen immer wieder an - wurden von den Wernern allerdings meist früh gestoppt. „Wir hatten durchaus unsere Möglichkeiten, aber so wirklich souverän war die Vorstellung am Ende dann nicht“, resümierte Lars Müller frustriert nach dem Schlusspfiff.

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Für die Werner kommt die Schwächephase genau zum falschen Zeitpunkt - denn in der kommenden Woche ist das Derby gegen den SV Herbern angesagt. Mit einem Sieg gegen Senden hätte es die Möglichkeit gegeben, vorbeizuziehen an den Herbernern. Jetzt bleibt es doch bei einem Rückstand, - der aber immerhin auf nur noch einen Punkt geschrumpft ist.

WSC: Linke - Martinovic, Y. Lachowicz (84. Katirci), Saado (74. Vertgewall), Durkalic, Runde, Poggenpohl (71. Prinz), Holtmann, C. Lachowicz, Foroghi, Seifert

Tore: 1:0 Runde (3.), 1:1 (FE, 90.+2)

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