Die Damen des SV Herbern haben sich für eine Liga entschieden

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Große Bauchschmerzen hatte die Verantwortlichen der Damen des SV Herbern bei der Kaderzusammenstellung. Sogar ein Rückzug in die Bezirksliga stand zur Debatte. Jetzt hat der Verein entschieden.

Herbern

, 14.07.2020, 16:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Abschied von Kapitänin Laura Brockmeier war der erste Paukenschlag bei den Landesliga-Damen des SV Herbern vor einigen Monaten. Es folgten viele weitere, der Kader schrumpfte und schrumpfte. Die Verantwortlichen bekamen angesichts dessen immer mehr Bauchschmerzen im Hinblick auf die kommende Saison. Sogar ein Rückzug in die Bezirksliga stand zur Debatte.

Jetzt hat sich der Verein entschieden. Auch in der kommenden Saison werden die Damen in der Landesliga gegen den Ball treten. Schon am Montag werden sie in die Vorbereitung starten, um in der kommenden Spielzeit eben nicht wieder gegen den Abstieg zu spielen wie zuletzt.

„Alle müssen wissen, worauf sie sich am Ende einlassen“

„Wir haben die letzten Wochen genutzt, um nochmal intensiv mit den Mädels zu sprechen, auch ich persönlich“, erklärt der neue Trainer Detlef Mack. „Alle müssen wissen, worauf sie sich am Ende einlassen. Dann können wir das auch durchaus schaffen.“

Auch die Kadersituation habe sich insgesamt wieder etwas entspannt, erklärt Mack erleichtert: „Wir hatten ja am Anfang echt Sorge, dass es zu wenige Spielerinnen sind. Aber jetzt ist der Kader wieder ein Stück größer geworden und wir können guten Gewissens in die neue Saison gehen.“

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Dennoch stehe man vor einer großen Herausforderung, denn die Kaderzusammenstellung sei durchaus eine andere als in der vergangenen Spielzeit. „Wir haben vier, fünf Mädels aus der U17 hochgezogen. Die sind dann natürlich sehr jung. Und wenn man dann noch überlegt, dass einige Leistungsträgerinnen nicht mehr da sind, ist das schon heftig. Aber dann müssen andere Mädels Verantwortung übernehmen“, so Mack.

Der neue Trainer startet bereits am Montag offiziell in die Vorbereitung mit seinen Spielerinnen. Kennengelernt hat er sie allerdings bereits. „Ich habe mit den Mädels den ganzen Juni über trainiert, um zusammenzufinden und sich kennenzulernen. Jetzt haben wir eine Pause gemacht“, erklärt der Trainer. „Aber ich habe einen guten Eindruck gewonnen und freue mich, jetzt richtig loszulegen.“

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