Die Frauen des SV Herbern reisten zum Auswärtsspiel an - spielten aber nicht

Frauenfußball: Landesliga

Die Damen des SV Herbern sind am Sonntag unnütz zum Auswärtsspiel zu Concordia Flaesheim gefahren. Denn gespielt wurde am Ende nicht. Die Partie musste nämlich noch vor Anpfiff abgesagt werden.

Herbern

, 02.12.2019, 10:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Frauen des SV Herbern reisten zum Auswärtsspiel an - spielten aber nicht

Das Spiel der Frauen des SV Herbern in Flaesheim wurde kurzfristig abgesagt. © Felgenträger (A)


Bereits am Morgen war nach dem Frost ein Spiel wegen Unbespielbarkeit des Kunstrasenplatzes in Flaesheim abgesagt worden. Am Mittag war die Situation dann unverändert – auch wenn beide Teams spielen wollten. Sie machten sich sogar noch auf dem Platz warm.

„Aber der Untergrund war viel zu glatt. Die Gefahr sich dort zu verletzen war zu hoch“, erklärte Herberns Trainer Frank Große-Budde. „Wir hatten beim Aufwärmen gemerkt, dass es schwierig war sich auf dem Untergrund zu bewegen. Der Platz war steinhart, wie Beton. Der Schiedsrichter hatte uns kurz vor der Partie gefragt, ob wir antreten wollten. Wir haben dann innerhalb der Mannschaft abgestimmt, ob wir spielen“, so Große-Budde. Die Entscheidung fiel darauf, lieber nicht zu spielen.

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„Der Schiedsrichter und auch die Gegner hatten Verständnis und auch eingesehen, dass es nicht möglich war, ohne Verletzungsgefahr zu spielen. Heute hat die Vernunft gesiegt. Bei den Bedingungen hatte es auch keinen Sinn gemacht“, erklärte Herberns Trainer. Das sahen die Gastgeberinnen allerdings anders, weswegen das Spiel nachgeholt werden muss.

Wann, steht allerdings noch nicht fest. Trainer Frank Große-Budde hofft nun allerdings, erst im neuen Jahr gegen den Tabellenzehnten Flaesheim zu spielen. „Ich denke die Temperaturen werden so bleiben, deshalb macht es mehr Sinn im neuen Jahr zu spielen. Von mir aus fangen wir auch aus der Winterpause schon eine Woche eher an“, sagte Große-Budde.

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