„Die Meisterschaft ist wichtiger“ - Dennoch will der WSC im Kreispokal in Runde drei

Werner SC

Am Donnerstag, 29. August, bestreitet der Werner SC sein Zweitrunden-Pokalspiel beim TuS Saxonia Münster. Der Gegner ist unterklassig, doch das stört Coach Lars Müller nicht im Geringsten.

von Marcel Schürmann

Werne

, 28.08.2019, 14:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
„Die Meisterschaft ist wichtiger“ - Dennoch will der WSC im Kreispokal in Runde drei

„Ich verliere ungern“, sagt Lars Müller. Am Donnerstag spielt sein WSC im Pokal beim B-Ligisten Saxonia Münster. © Schürmann

Das nächste Pflichtspiel steht für die Fußballer des Werner SC an. Die schwimmen zurzeit auf einer Erfolgswelle, führen die Landesliga 4 nach drei Spieltagen als einzige Mannschaft mit der maximalen Punktausbeute an. Und im Kreispokal, dem Wettbewerb, in dem sich der WSC in den vergangenen Jahren nie wirklich mit Ruhm bekleckert hat, stehen die Chancen gut, nach der Spielzeit 2017/18 mal wieder in Runde drei einzuziehen. Denn es geht gegen den B-Ligisten TuS Saxonia Münster. Anstoß in Münster (Kunstrasenplatz, August-Schepers-Str. 20, 48155 Münster) ist am Donnerstag, 29. August, um 19 Uhr.

Fußball-Kreispokal
Saxonia Münster - Werner SC

Dass es - wie schon in der ersten Runde gegen Westkirchen - erneut gegen einen B-Ligisten geht, für WSC-Coach Lars Müller ist das kein Problem: „Das stört uns nicht. Ich gehe davon aus, dass einige Jungs spielen werden, die zuletzt nicht so oft gespielt haben.“

Einsatzzeiten für die Reservisten

So werden also einige Reservisten in die erste Elf des klar favorisierten Landesligisten rücken. Spieler, die zuletzt eine hohe Belastung hatten, sollen eine Pause bekommen. Müller: „Daniel Durkalic hat seit ein paar Wochen Probleme mit dem Oberschenkel. Aktuell gehe ich davon aus, dass wir ihn schonen.“ Noch am vergangenen Sonntag hatte Durkalic mit seinem Tor des Tages gegen den TuS Altenberge für den Sieg der Werner gesorgt.

Das Spiel in Münster hat natürlich einen anderen Stellenwert. „Aber es ist Pokal, ein Pflichtspiel und ich will gewinnen. Punkt“, so Müller, der froh ist, in dem Wettbewerb vertreten zu sein, wenngleich er sagt: „Die Meisterschaft ist für uns natürlich der wichtigere Wettbewerb. Dennoch wollen wir weiterkommen.“ Auf die leichte Kappe will er die Partie beim B-Ligisten nicht nehmen. Müller scheint hoch motiviert zu sein: „Auch gegen die müssen wir erstmal gewinnen. Wir schenken nichts ab.“

Nächster Gegner wäre A-Ligist

Wenn der WSC die Erwartungen erfüllt und die Runde drei erreicht, wartet dort dann ein A-Ligist: entweder SW Havixbeck oder der SV Davaria Davensberg. Das Drittrunden-Spiel steigt am Donnerstag, 24. Oktober.

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