Die U16-Volleyballer des WSC wollen zu den besten Zwölf in NRW gehören

Volleyball

Die U16-Volleyballer des Werner SC spielen am Wochenende die Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft. So weit schaffte es seit acht Jahren kein Werner Team mehr.

von Juri Kollhoff

Werne

, 06.02.2020, 14:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die U16-Volleyballer des WSC wollen zu den besten Zwölf in NRW gehören

Die U16 des Werner SC geht bei der Qualifikationsrunde für die Westdeutsche Meisterschaft an den Start. © Kollhoff (A)

Die U16-Volleyballer des Werner SC treten am Sonntag bei der Qualifikationsrunde B zu den Westdeutschen Meisterschaften an. Die letzte Hürde zum Turnier der besten zwölf Mannschaften Nordrhein Westfalens.

Allein die Teilnahme bei dieser Spielrunde ist für den Werner SC ein Riesenerfolg. Das letzte Mal, dass der Klub ein Team bei einem Turnier dieser Größenordnung stellte, liegt acht Jahre zurück. Für die U16 ist das Turnier in Münster zum Lernen. Die Mannschaft von Bronek Bakiewicz gilt als klarer Außenseiter und lässt das Turnier auf sich zukommen.

Erfahrungen sammeln auf höchstem Niveau

Die Werner Jungs rückten als bester Drittplatzierter bei der Quali A nach und können nun auf höchstem Niveau Erfahrungen sammeln. „Wir haben jetzt die Möglichkeit zu sehen, was alles möglich ist, wenn wir gut trainieren“, sagte Bakiewicz, der gleichzeitig aber auch von einem noch höheren Trainingspensum bei den Konkurrenten spricht. Zudem wird die Außenreiterrolle des Werner SC dadurch verdeutlicht, dass die WSC Jungs im Gegensatz zu den anderen Teams noch nicht parallel in der U18 antreten und im Seniorenbereich noch nicht bei den Herren, sondern noch in der Damen Kreisliga auflaufen.

„Ein Spielgewinn wäre ein kleines Wunder“

„Wenn man die Voraussetzungen sieht, dann wäre ein Spielgewinn bereits ein kleines Wunder“, sagt Bakiewicz. „Trotzdem ist es eine klasse Herausforderung auf diesem hohen Niveau spielen zu dürfen. In diesem Jahrgang steckt viel Talent und wir sind auf einem guten Weg.“ Beim Turnier trifft der WSC dann auf TSC Münster Gievenbeck, TuB Bocholt und TVA Hürth. Die beiden besten Teams qualifizieren sich für die Endrunde.

Auch wenn Werne als Underdog ins Rennen geht, besteht endlich wieder berechtigte Hoffnung an die erfolgreichen Zeiten im Jugendbereich anknüpfen zu können. Die Jugendförderung läuft bei den WSC-Volleyballern mittlerweile wieder auf Hochtouren. Vor allem dank der Schul-AGs von Bernd Purzner an verschiedenen Werner Schulen sind auch die jüngeren Jahrgänge stark vertreten. „Wir hatten lange Zeit in unseren Jahrgängen keine oder zu wenig Jugendspieler. Das ist nun anders. Auch die U13 und U12 sind gespickt mit Talenten“, so Bakiewicz.

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