Die Volleyballerinnen des TV Werne haben einen Neuzugang mit Regionalliga-Erfahrung

Volleyball: Oberliga

In dieser Saison wollen die Volleyballerinnen des TV Werne in der Oberliga konkurrenzfähig sein. Ein wichtiger Neuzugang soll ihnen dabei helfen.

von Juri Kollhoff

Werne

, 02.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Volleyballerinnen sind gut in die Saison gestartet - ein Neuzugang soll helfen, dass es so bleibt.

Die Volleyballerinnen sind gut in die Saison gestartet - ein Neuzugang soll helfen, dass es so bleibt. © Jürgen Weitzel

Die vergangene Saison lief alles andere als gut für die Volleyballerinnen des TV Werne. In der Oberliga standen sie fast permanent auf einem Abstiegsrang und waren stark gefährdet, in der neuen Saison eine Klasse tiefer an den Start gehen zu müssen. Nun dürfen sie sich aber wieder in der Oberliga versuchen - mit einem Neuzugang.

Jana Rudnick, 28, ist für den Volleyballoberligisten TV Werne der einzige externe Zuwachs in dieser Spielzeit. Die Außenangreiferin kommt vom TuS Bönen nach Werne. Darüber hinaus startete Rudnick schon für Dormagen in der Oberliga und während ihres Studiums für Aachen in der Regionalliga.

Aktuell befindet sie sich noch im Urlaub in Niedersachsen und wird dem TVW erst ab dem fünften Spieltag wieder zur Verfügung stehen. Dann will sie mit dem TV Werne voll durchstarten und neben Siegen vor allem Spaß haben, gemeinsam Volleyball zu spielen.

Dass es ihr viel Spaß macht, mit dem Werner Team Volleyball zu spielen, war einer der Gründe, die sie vom Wechsel überzeugt haben, nachdem sich ihr Bönener Team auflöste. Zudem findet sie den sehr ausgeglichenen Kader des TV Werne gut. „Jede einzelne Spielerin hat so viele Qualitäten und Potential. Ich denke da ist viel möglich“, sagt Rudnick. „Ich hoffe, dass wir eine sehr schöne Saison mit viel Spaß haben und die Liga ohne Probleme halten können.“

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Bezogen auf ihre eigenen Starken kann sie dem TV Werne vor allem Konstanz und Sicherheit bieten. Qualitäten, die der TVW in der vergangenen Spielzeit schmerzlich vermisste. „Jana bringt uns sehr viel Flexibilität und passt auch darüber hinaus sehr gut ins Team“, sagt Trainer Bronek Bakiewicz. „Wir freuen uns schon darauf, dass sie nach ihrem Urlaub bei uns durchstarten will.“

Am Wochenende sind die Wernerinnen aber noch ohne ihren Neuzugang gefordert. Gegen die DJK Datteln stehen sie vor einem richtungsweisenden Spiel. Beide Mannschaften kennen sich noch gut aus der vergangenen Saison, waren es doch die zwei Teams, die fast über die gesamte Spielzeit auf den Abstiegsrängen lagen.

In der noch jungen, aktuellen Saison erwischten beiden Mannschaften aber einen ordentlichen Start. Nach zwei Spielen sind die beiden Teams mit vier von sechs möglichen Punkten gleichauf und auf gutem Kurs. Der dritte Spieltag kann also durchaus zeigen, in welche Richtung es in dieser Saison weitergehen wird.

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„Ich denke, dass Datteln genauso wie wir zeigen möchte, dass es vollkommen zurecht in die Oberliga gehört“, sagt Wernes Trainer Bronek Bakiewicz. Sportlich betrachtet wären beide Mannschaften in der vergangenen Saison wohl abgestiegen. Durch das vorzeitige Saisonende und die Coronaregelungen hielten sie aber die Klasse.

Über Sieg und Niederlage wird wohl entscheiden, welches Team besser annimmt oder den Gegner mit dem Aufschlag vor größere Probleme stellt. „Wir wollen wieder mit einer stabilen Annahme bestechen. Außerdem haben wir viel am Blockspiel gearbeitet. Das Tempo ist schon viel besser geworden. Jetzt muss nur noch die Positionierung stimmen“, sagt Bakiewicz.

In Nora Krock, Jana Rudnik und Steffi Buhl muss der TV Werne auf drei Spielerinnen verzichten. Youngster Louisa Haverkamp nimmt den freien Kaderplatz als zweite Zuspielerin ein. Trainerkollege Philipp Zurwieden ist mit der Werner Reserve unterwegs, sollte aber pünktlich zu Spielbeginn dabei sein.

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