Doppeltes Pfosten-Glück bringt Eintracht Werne ins Achtelfinale

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Eintracht Werne hat in den Schlussminuten gleich zweimal Glück gehabt, dass es nicht ins Elfmeterschießen ging. Werne bewies zuvor Moral und drehte einen Rückstand.

Werne

, 09.09.2020, 22:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eintracht Werne steht im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals. Der Vorjahres-Halbfinalist hat wenige Tage nach dem Ligaspiel gegen den TuS Uentrop die Pokalhürde TuS Uentrop genommen - allerdings mit viel Glück, wie Trainer Mario Martinovic nach Spielschluss zugab.

Denn in den Schlussminuten gab es gleich zwei Aluminiumtreffer am Gebälk von Eintracht-Schlussmann Daniel Rafalski. Erst knallte ein Schuss aus 20 Metern an den Innenpfosten, der Nachschuss ging an den Außenpfosten. „Das war eine Hundertprozentige“, sagte Martinovic. Werne konnte aufatmen. Es ging nicht ins Elfmeterschießen.

Werne dreht Halbzeitrückstand

Zuvor hatten die Evenkämper einen 0:1-Halbzeitrückstand gedreht. Ibrahim Saadouni war nach einer Stunde gefoult worden - den Elfmeter nach der Notbremse verwandelte Enes Akyüz. „Wir sind am Drücker geblieben“, sagte Martinovic. Und die Werner kamen zum Erfolg. Über Sando Ünal kam der Ball zu Akyüz, von dort zu Saadouni - der sah Deniz Ünal auf der linken Seite. Und Ünal schlenzte den Ball ins Tor.

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Werne hatte nach einer Viertelstunde zurückgelegen - unglücklich, wie Martinovic sagte. Denn Tunahan Sari hatte den Ball bei einer Grätsche in eine Flanke mit der Hand berührt - Elfmeter. Den verwandelte Sebastian Jakob für Ligakonkurrent TuS Uentrup. Werne drückte danach, Saadouni scheiterte nach einer halben Stunde aus fünf Metern. Kurz vor der Pause verpasste die Eintracht den Ausgleich, weil Werne den freistehenden Enes Akyüz übersah.

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Im Achtelfinale kommt nun entweder Frömern oder Lohauserholz-Daberg. Die Partie wurde abgesetzt und muss noch nachgeholt werden. Runde drei soll am Mittwoch, 7. Oktober, gespielt werden.

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