Drei Närdemann-Treffer für den SV Herbern - in drei Mannschaften

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Es war ein erfolgreicher Treffer für den SV Herbern - die erste und die zweite Mannschaft siegten und auch die Dritte erreichte ein Unentschieden. Die Familie Närdemann hatte entscheidenden Anteil daran.

Herbern

, 21.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Dennis Närdemann nach dem Spiel den Platz des SV Herbern verließ, warteten schon die zweite und dritte Mannschaft des Vereins. Die informierten ihn dann sofort, welchen Anteil die Familie Närdemann am erfolgreichen Sonntag des SV Herbern hatte - nämlich einen großen.

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Dennis selbst war es, der die Landesliga-Mannschaft des SVH auf die Siegerstraße brachte. Bereits in der 10. Minute erzielte er das 1:0 gegen Ahaus und trug somit entscheidend zum 4:2-Sieg des Teams bei. „Das hat mich wirklich richtig gefreut. Es hat generell richtig Bock gemacht zu spielen. Wir waren einfach gut drauf“, so Närdemann.

Ähnlich positiv verlief es auch für die zweite Mannschaft. Mit 3:1 besiegte sie den TuS Ascheberg im A-Liga-Derby. Unter den Torschützen unter anderem: Jannik Närdemann, der Cousin von Dennis. Und auch in der Dritten beim Spitzenspiel der Kreisliga C gegen die SG Selm II stand der Name Närdemann auf der Torschützenliste - dieses Mal war es Marco.

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Aber wer ist jetzt wie mit wem verwandt? „Jannik ist mein Cousin und Marco mein Bruder“, berichtet Dennis Närdemann. Wie die beiden in ihren Mannschaften spielen, hat er immer genau auf dem Schirm. „Da informiere ich mich schon immer“, erklärt er. „Aber ich kenne ja auch andere Jungs aus der Zweiten und Dritten. Da interessiert es mich auch generell.“

Als er von den anderen Mannschaften angesprochen wurde, dass Jannik und Marco auch bereits getroffen hatten, war die Verwunderung im ersten Moment groß. „Ich habe schon gesagt, das kann ja gar nicht sein“, gibt er mit einem Schmunzeln zu. Aber dann kam die Freude auch bei ihm auf. „Natürlich ist das eine schöne Sache“, sagt er.

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Sein Fokus liegt aber natürlich trotzdem auf der ersten Mannschaft. Und dort ist er mit dem Saisonstart absolut zufrieden. „Es war wichtig, dass wir Punkte gemacht haben“, weiß er. „In dieser ausgeglichenen Liga darf man sich keine Schwächen erlauben. Bei fünf Absteigern kann man ganz schnell unten reinrutschen und dann wird es gefährlich.“

Doch der bloße Klassenerhalt ist natürlich nicht das einzige Ziel des SV Herbern. „Wir wollen natürlich oben mitspielen, das sind schon unsere Ambitionen“, gibt Närdemann zu. Über einen möglichen Aufstieg verliert er aber kein Wort. „Es ist noch früh in der Saison. Wir müssen mal abwarten, wie sich das alles entwickelt“, sagt er.

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