Ein bitteres Ende für die Landesliga-Volleyballer des Werner SC

Volleyball

Auf Tabellenplatz Fünf sind die Landesliga-Volleyballer des Werner SC nicht auf- oder abstiegsgefährdet. Dennoch ist der Saisonabbruch durch das Coronavirus auch für den WSC bitter.

von Juri Kollhoff

Werne

, 08.04.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Volleyball Damen, TV Werne gegen Bochum, Bronek Bakiewicz.

Volleyball Damen, TV Werne gegen Bochum, Bronek Bakiewicz. © Foto Helga Felgenträger

Die Volleyballsaison hat auch für die Landesligamannschaft des Werner SC aufgrund der Corona Pandemie ein jähes Ende gefunden. Da der Club nach elf Spielen als Tabellenfünfter im sicheren Mittelfeld rangiert, betreffen ihn die Aufstiegs- und Abstiegsregelungen nicht.

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„Trotzdem ist es für uns bitter, die Saison so zu beenden“, sagt Trainer Bronek Bakiewicz. Sein Team verlor die letzten drei Partien sang und klanglos gegen direkte Konkurrenz oder Teams aus dem Tabellenkeller. „Wir sind gut in die Saison gestartet, haben uns dann aber nicht weiterentwickeln können und sind sogar schlechter geworden.“

Die Gründe dafür liegen für ihn auf der Hand: „Wir haben selten als komplette Mannschaft trainieren können, weil wir extrem viele Verletzungs- und Krankheitsausfälle hatten. Mannschaftstaktisch konnten wir fast gar nicht mehr trainieren, was man in den Spielen auch gemerkt hat.“ Das sei für alle, vor allem für die, die regelmäßig beim Training waren, sehr frustrierend gewesen.

Dennoch hatte sich der WSC nach dem 0:3 gegen den Rivalen Vogelsang-Berchum das klare Ziel gesetzt aus den letzten drei Spielen mindestens zwei zu gewinnen, um einen versöhnlichen Saisonabschluss zu schaffen. Dieser fällt jetzt flach.

Stattdessen geht es bereits jetzt um die Planung für die kommende Spielzeit. „Viele meiner Spieler fangen an zu studieren oder planen ihr Studium zeitnah abzuschließen. Da müssen wir abwarten, wie es weitergeht“, erklärt Bakiewicz. Um den ersatzgeschwächten Kader in der abgebrochenen Saison zu unterstützen, zog Bakiewicz regelmäßig die beiden Talente John Haase und Jan Lizon aus der Bezirksklasse-Reserve hoch.

Der Niveauunterschied zwischen den Ligen sei extrem groß, aber der Trainer hat sich für die kommende Saison zum Ziel gesetzt, die Leistungsschere zwischen den Teams weiter zu schließen. So will er den Problemen dieser Saison vorbeugen, um mittelfristig wieder oben in der Landesliga angreifen zu können.

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