„Ein Derby, wie man es sich vorstellt“ - Burak Katirci startet zum ersten Mal wieder für den WSC

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Meist hatte Burak Katirci von der Bank aus die Spiele des Werner SC anschauen müssen. Am Sonntag war er endlich wieder von Beginn an dabei - und feierte die Derbybilanz.

Werne

, 09.03.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war mehr ein gewonnener, als zwei verlorene Punkte gegen den SV Herbern - dessen ist sich Wernes Burak Katirci bewusst. „Natürlich muss man sich über den Punkt freuen“, sagt der Defensivmann des WSC. „Drei Punkte hätten mir natürlich besser gefallen, aber ich denke es war ein gerechtes Unentschieden.“

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Und obwohl es für die Werner bereits die dritte Punkteteilung in Folge war - dieses Mal fühlte sich das einfach anders an. „Bei uns in der Kabine war die Stimmung gut, wir haben uns über den späten Ausgleich natürlich gefreut“, so Katirci. „Immerhin sieht unsere Derbybilanz ja in diesem Jahr ziemlich gut aus.“

Was der 25-Jährige meint: Nach dem Hinspielsieg holten die Werner nun auch aus dem Rückspiel gegen die Herberner einen Punkt. Und das, obwohl der SVH eigentlich durchaus als Favorit in die Partie gegangen war. „Das ist natürlich ein starkes Ergebnis für uns und freut uns riesig“, so Katirci.

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Auch die Art und Weise, wie das Derby ablief, gefiel dem Werner: „Es war ein absolutes Kampfspiel von beiden Seiten. Das ist doch ein Derby, wie man es sich vorstellt.“ Natürlich sei es kein fußballerischer Leckerbissen gewesen, aber „es war ganz viel Leidenschaft - genau, wie man das im Derby bracht.“

Für den 25-Jährigen selbst rankt sich um die Derbys - sowohl in der Hin-, als auch in der Rückrunde - noch eine ganz andere Geschichte. Denn schon, als die beiden Mannschaften im Lindert aufeinander trafen, war Katirci in der selben Situation wie aktuell: Er bekam zwar seine Einsatzzeiten, stand allerdings nie in der Startelf. Das änderte sich im Hinspielderby - ebenso wie im Rückspiel.

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Während zu Beginn der Saison allerdings klar war, wer in der Werner Stammelf ersetzt werden musste - Yannick Lachowicz hatte sich ein Spiel zuvor ein Band gerissen - waren dieses Mal eigentlich alle WSC-Spieler fit. Dennoch durfte Burak Katirci von Beginn an ran und ersetzte den zuvor etwas unglücklich agierenden Dennis Seifert.

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„Für mich ist es natürlich wahnsinnig schön, wieder von Beginn an dabei zu sein“, so der 25-Jährige. „Vor allem, weil ich ja erst vor drei Wochen ins Training eingestiegen bin.“ Zuvor hatte Katirci immer wieder mit Problemen an der Achillessehne zu kämpfen. „Ich war teilweise nur mit Tabletten ohne Schmerzen. Aber jetzt ist alles wieder einigermaßen in Ordnung.“

Für die nächsten Wochen hat sich der 25-Jährige mit seiner Mannschaft noch Einiges vorgenommen: „Ich hoffe, dass uns das Derby einen Schub in die richtige Richtung gibt. Wir wollen in den nächsten Wochen endlich wieder gute Ergebnisse einfahren.“

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