Ein Spitzengegner nach dem anderen: Stockum will „den Kopf nicht in den Sand stecken“

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Die Situation in Stockum ist derzeit schwer. Und die Gegner machen es nicht einfacher: Nach dem Tabellenführer geht es nun zum Viertplatzierten. Zakaria Slimani bleibt aber optimistisch.

Stockum

, 06.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Spiel des SV Stockum gegen SVE Heessen fing eigentlich nicht so schlecht an. Eine halbe Stunde lang stand der Fußball-A-Ligist hinten sicher und ließ gegen den Tabellenführer nichts zu. Doch dann zeigte sich die Qualität der Heessener und Stockum war beim 0:5 am Ende chancenlos.

Für die Mannschaft von Zakaria Slimani war es das zehnte sieglose Spiel in Folge. Eigentlich müssen dringend Punkte her - dass das aber gegen den Tabellenführer überdurchschnittlich schwer werden würde, war klar. Und auch in der kommenden Woche wird die Aufgabe für den SV Stockum nicht unbedingt einfacher.

Nach dem Tabellenführer geht es zum Viertplatzierten

Die Mannschaft von Zakaria Slimani ist am nächsten Spieltag beim Hammer SC zu Gast. Die Mannschaft hat satte 21 Punkte mehr auf dem Konto als die Stockumer und steht derzeit auf dem vierten Tabellenplatz. Eine Mammutaufgabe für die personell geschwächte Mannschaft.

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Dennoch will Zakaria Slimani den Kopf, trotz einem Spitzengegner nach dem anderen, nicht in den Sand stecken. „Wir geben das Spiel natürlich noch nicht verloren“, sagt der Trainer. „Aber wir haben auch gegen Heessen zu Beginn gut mitgespielt. Die Chance haben wir gegen Hamm auch.“

Seine Mannschaft versuche immer, an die Leistungsgrenze zu gehen. „Das klappt zu Beginn auch oft, aber wir lassen uns zu schnell aus dem Konzept bringen“, erklärt Slimani. Nach und nach schwinde oft die Konzentration, dadurch entstehen Fehler. Und auch mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen hadert der Trainer noch immer. „Aber das nützt nichts, wir müssen jetzt daran arbeiten.“

„Die Jungs sollen jetzt erstmal nur auf sich schauen“

Der Trainer will nun versuchen, seine Mannschaft so gut es geht vom Druck zu befreien. „Die Jungs sollen jetzt erstmal nur auf sich schauen. Sie sollen konzentriert arbeiten und dann glaube ich, dass es auch besser werden kann“, erklärt der Trainer.

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Personell bleibt es für die Stockumer allerdings weiterhin schwierig. Schon gegen Heessen musste Slimani die Bank mit zwei Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen. Da resigniert auch der erfahrene Trainer ein wenig: „Die Jungs haben da vorher schon 90 Minuten in der Reserve in den Knochen gehabt. Das kann diese Woche wieder so sein. Aber damit habe ich mich mittlerweile abgefunden.“

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