Ein ungewohntes Reitturnier für den Reitverein St. Georg - einige Werner erfolgreich

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Für den Reitverein St. Georg war es am Wochenende das erste Reitturnier nach Corona. Nicht nur die Hygienemaßnahmen, sondern auch für die heimischen Reiter lief es gut.

Werne

, 24.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am vergangenen Wochenende richtete der RV St. Georg Werne sein erstes Reitturnier nach der Coronapause aus. Der Reitverein entwickelte dafür ein Hygienekonzept, um die Veranstaltung durchführen zu dürfen. Das Konzept griff vorbildlich gut.

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Wer am Wochenende die Anlage auf dem Hof Schwert besuchte, der merkte allerdings wie auf vielen anderen Sportstätten, dass man sich im Moment in einer Ausnahmesituation befindet. Es gab kein Zelt, keine Verkaufsstände und keine Preisverleihungen. Die Teilnehmer mussten nach dem Ende des Springens ihre Auszeichnungen abholen und dann nach Hause fahren.

„Es ist schade, dass das alles wegfallen musste, aber es muss so sein. Wir sind froh, überhaupt ein Turnier ausrichten zu dürfen“, sagte Pressesprecherin Tatjana Schäfer. Gerade die Siegerehrung mit der Ehrenrunde wäre für viele normalerweise ein Highlight. Das Turnier wurde trotz der Beschränkungen gut angenommen und die Besucher und Teilnehmer hielten sich auch an die Vorgaben des Vereins.

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„Wir haben uns zuvor auf anderen Turnieren schlau gemacht, wie die Vereine ihre Turniere umsetzen. Wir waren sehr gut ausgelastet und von den Besuchern und Reitern gab es positives Feedback“, freute sich der Vorsitzende von RV St. Georg Werne Andreas Trouvain.

Der erste Turniertag am Freitag wurde mit der Springprüfung Kl. A** beendet. Hier sprang eine Reiterin des Gastgebers auf den ersten Rang. Lisa Stolpmann sicherte sich mit einer fehlerfreien Runde und einer Zeit von 47.29 Sekunden den Sieg. Auch der Samstag lief gut. Einige Werner sicherten sich in der Dressur und beim Springen gute Platzierungen.

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Am Sonntag endeten die Turniertage mit den Springprüfungen in der Klasse M. In der Klasse M*ritt Elisa Sieler am schnellsten und blieb ohne Fehler. Mit einer Zeit von 62,83 Sekunden war sie zwei Sekunden schneller als ihr Vereinskollege Bernd Stöver, der mit 64,37 Sekunden das Nachsehen auf Rang zwei hatte.

Die Ergebnisse der letzten Springprüfung in der Klasse M* waren leider erst nach Redaktionsende bekannt. Der Reitsportliebhaber kam am Wochenende auf seine Kosten. „Wir sind mit den Turniertagen voll zufrieden. Ein Dank geht an die zahlreichen Helfer die dabei unterstützt haben, dass das Turnier so reibungslos ablief“, sagte Trouvain.

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