Einer der Baslarli-Brüder kommt zurück zu Eintracht Werne

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Vier Abgänge gab es in diesem Sommer bei Eintracht Werne. Doch die Evenkämper lassen das natürlich nicht auf sich sitzen und legen nach - unter anderem mit einem Baslarli.

Werne

, 07.07.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eintracht Werne ist - wie allgemein bekannt - in der Offensive hervorragend besetzt. Der Fußball-A-Ligist war auch in seinen schwächeren Saisonspielen meist brandgefährlich vor dem gegnerischen Kasten und hatte besonders in Abdullah Sahin einen herausragenden Torjäger.

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Und als wenn das nicht genug wäre, haben sich die Evenkämper nun nochmal mit einem offensiven Neuzugang verstärkt. Und der ist kein Unbekannter. Serkan Baslarli kommt zurück in den Dahl. Zuletzt hatte er bei der IG Bönen die Fußballschuhe geschnürt, zu der er 2017 von Eintracht Werne hingewechselt war.

Serkan Baslarli (l.) ist zurück bei Eintracht Werne.

Serkan Baslarli (l.) ist zurück bei Eintracht Werne. © Dominik Gumprich

Nun ist er zurück bei den Evenkämpern. „Serkan war zuletzt länger verletzt und muss deswegen wieder in den Rhythmus kommen“, erklärt Eintracht Wernes Trainer Mario Martinovic. „Aber er hat schon wieder einige Trainingseinheiten gemacht, deswegen bin ich mir sicher, dass er uns auf jeden Fall helfen können wird.“

Der Kontakt zwischen Eintracht Werne und Serkan Baslarli ist „nie wirklich abgerissen“

Baslarli ist ein Spieler, der auf beiden Außenbahnen flexibel einsetzbar ist. „Ich hatte schon lange Kontakt zu ihm, der ist nie wirklich abgerissen“, so Martinovic. „Der Junge wird uns auf jeden Fall weiterhelfen, außerdem kennt er sich hier ja auch aus.“

Und das ist wohl noch untertrieben. „Ich kenne quasi jeden einzelnen Spieler, habe mit den meisten auch schon zusammengespielt“, erzählt Serkan Baslarli. „Für mich ist das einfach wie nach Hause kommen. Ich wusste, dass ich mich bei Eintracht Werne wohlfühlen werde.“

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Über die Gründe für seinen Abschied sagt er: „Vor meiner Verletzung war ich Stammspieler bei IG Bönen. Dann habe ich mir die Achillessehne gerissen und hatte nie die Chance, mich wieder zu beweisen. Also habe ich mich dann umgeguckt.“

An Angeboten mangelte es nicht für den Flügelspieler, berichtet er: „Es waren viele Vereine interessiert. Aber ich bin mit Mario (Martinovic, Anm. d. Red.) in gutem Kontakt und kenne hier alles. Da musste ich nichts unterschreiben, ein Handschlag hat schon ausgereicht, um das festzumachen.“

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Mit seiner Mannschaft will er nun hoch hinaus. „Ich wusste schon immer, dass Eintracht ein gutes Team hat mit starken Spielern“, erklärt Baslarli. „Aber in diesem Jahr müssen wir auf jeden Fall oben mitspielen und am Ende eigentlich auch aufsteigen - schon rein von den Namen her.“

Für ihn wäre das außerdem der letzte Schritt, den er mit der Eintracht bisher noch nicht gegangen ist. „Als ich im Dahl verabschiedet wurde, sind wir in der Saison Zweiter geworden“, erinnert sich Serkan Baslarli. „Deswegen will ich jetzt natürlich noch höher hinaus.“

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