Eintracht Werne und Westfalia Vinnum teilen die Punkte

Live-Ticker

Endlich konnte die Partie zwischen Werne und Vinnum tatsächlich nachgeholt werden und am Ende sind alle Beteiligten fast so schlau wie zuvor: 2:2 trennen sich die Teams, zumindest Werne macht dadurch einen Platz gut und springt auf Rang drei. Alles zum Nachlesen: im Live-Ticker.

WERNE

, 09.02.2014, 13:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nachholspiel Kreisliga A. Foto: Gumprich

Nachholspiel Kreisliga A. Foto: Gumprich

 Mayr, Menker, Müller, Ulisse, Olfens, Habicht, Stolzenhoff, Kwiatkowski, S. Cengiz, F. Cengiz , M. Cengiz

Markus Holtmann

0:1 M. Cengiz (53.), 1:1 Bozaci (54.), 1:2 Stolzenhoff (73.), 2:2 Saado (84., HE)

Eine Halbzeit zum Vergessen und eine zum Erinnern. In den ersten 45 Minuten geht wenig, aber dann drehen beide Teams auf. Mit Vehemenz geht Vinnum in Front. Schön und etwas glücklich gleicht Werne umgehend aus. Das gelingt der Eintracht kurz vor Abpfiff noch ein weiteres Mal und nach all der Hektik um die Nachholtermine im Vorjahr, trennen sich die Klubs am Ende schlicht und einfach 2:2. Damit verabschieden wir uns und wünschen noch einen schönen Sonntag!

Nach einer Flanke tickt der Ball im Strafraum auf, Menker ist mit der Hand dran und Holtmann pfeift. Jussef Saado macht den Elfer rein. 

Helmut Stolzenhoff tunnelt Linke am kurzen Eck.

 Der neue Mann scheitert auch direkt frei vor Mayr! Das wäre ein Einstand gewesen für Thierry Opsölder!

 Thierry Opsölder ersetzt Taymaz.

 Habicht prüft Linke per Freistoß aus 25 Metern, aber der Werner Keeper fischt den Schuss aus dem Winkel.

Bozaci hat aus 25 Meter eine krumme, aber passende Antowort parat: Sein Schuss landet im Winkel. Schöner Treffer.

 

 Candy Opsölder verliert den Ball im Mittelfeld. Das Spielgerät landet bei Ulisse, der in der Box den Ball gegen zwei Verteidiger abschirmt, aber selbst nicht richtig zum Abschluss kommt. Murat Cengiz macht kurzen Prozess, rauscht aus dem Rückraum heran, nimmt dem Kameraden den Ball vom Fuß und hämmert das Ding aus 14 Metern in die Maschen.

Bei Werne kommt Örnek für Kaya.

Ein gutes Wort, um das vermeintliche Topspiel zu beschreiben. Die Teams kämpfen auf der Werner Asche gegen den Wind, gegen den Platz, gegen die eigene Einfallslosigkeit. Aber: Vielleicht dürfen wir gleich eine komplett gegensätzliche zweite Halbzeit beschreiben.

 

 Die Partie entfernt sich immer weiter von einem Topspiel. Viele Unterbrechungen wegen kleinerer Fouls. Keine bösen Aktionen, aber der junge Ascheberger Schiedsirchter Markus Holtmann hat gut zu tun, macht das aber bislang ordentlich.

Murat Cengiz probiert es für Vinnum aus der Distanz. Der Schuss aus rund 18 Metern wird noch leicht abgefälscht und geht knapp über das Tor.

Sein Freistoß aus 20 Metern rauscht nur knapp am Pfosten vorbei.

Habicht hat die absolute Lufthoheit und gewinnt so ziemlich jedes Kopfballduell bislang. Dazu kommt der Wind, ob Werne hier wirklich mit langen Bällen zum Erfolg kommt ist doch eher fraglich. 

 Die Eintracht ist das spielbestimmende Team in den Anfangsminuten. Zwei harmlosere Schüsse, aber noch nichts Wildes dabei. 

Westfalia Vinnum ist Zweiter, Eintracht Werne Vierter der Tabelle.

Beide Trainer wiesen vor der Begegnung auf die Wichtigkeit dieser Partie hin. „Der Verlierer ist erstmal aus dem Aufstiegsrennen“, sagte Vinnum-Coach Marco Habicht. Eintrachts Trainer Muris Mujkanovic erklärte, dass der Verlierer sich erstmal wieder hinten anstellen müsse. 

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