Elfmeter-Held Rafalski rettet Eintracht Werne in die zweite Kreispokal-Runde

hzFußball: Kreispokal

Eigentlich startete Eintracht Werne gut in die erste Pokalrunde 2020/21. Doch nach 90 Minuten gab es gegen den FC Overberge keinen Sieger. Torwart Daniel Rafalski rettete seine Mannschaft.

Werne

, 30.08.2020, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oftmals ist der Torwart im Elfmeterschießen entweder Held oder Buhmann. Beim Kreispokal-Spiel zwischen Eintracht Werne und dem FC Overberge entschied sich Eintrachts Torwart Daniel Rafalski für den Helden. Mit drei gehaltenen Elfmetern rettete er seine Mannschaft in die zweite Runde - und sich selbst vor dem letzten Schuss.

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Aber von vorn: Eigentlich war Eintracht Werne gut in die erste Pokalrunde 2020/2021 gestartet. Nach einer Flanke von Cem Bozkurt brauchte Steven Farchmin, der als Vertretung für den angeschlagenen Abdullah Sahin in der Startelf stand, nur noch einschieben und brachte seine Mannschaft früh in Führung (6.).

Eintracht Werne hätte nach 45 Minuten „sicherlich auch zurückliegen können“

Auch danach blieb Eintracht Werne die bestimmende Mannschaft - bis sie plötzlich die Vorwärtsbewegung einstellten. Nach gut 15 Minuten kam auch der FC Overberge immer weiter ins Spiel und verzeichnete erste Chancen. Denis Malik Celiktas sorgte dafür, dass es mit einem Unentschieden in die Kabine ging (38.). „Wir hätten da sicherlich auch zurückliegen können“, weiß Mario Martinovic genau.

Nach der Halbzeit aber kommt die Eintracht wieder besser ins Spiel. Beide Mannschaften aus der Kreisliga A lieferten sich einen engen Pokalfight mit harten Zweikämpfen und unbedingtem Siegeswille. Ein Tor erzielte aber dennoch keine Mannschaft mehr.

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Also musste der Sieger über das Elfmeterschießen ermittelt werden. Da sah es aber erst so aus, als würden die Evenkämper als Verlierer vom Platz gehen. Kapitän Enes Akyüz trat selbstbewusst als erster Schütze an, setzte den Ball aber an die Latte.

Wo einige nun schon die Chancen von Eintracht Werne schwinden sahen, war Daniel Rafalski zur Stelle. Den ersten und auch den zweiten Elfmeter hielt der Keeper, bevor Overberge mit dem dritten Elfmeter wieder auf 3:2 herankam. Als Deniz Ünal Elfmeter vier aber traf, war klar: Wenn Daniel Rafalski jetzt hält, ist seine Eintracht eine Runde weiter.

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Kein Problem für den großgewachsenen Keeper, der damit auch den dritten Elfmeter an diesem Tage hielt. Unter großem Jubel wurde er von seinen Kameraden beglückwünscht.

Aber nicht nur die zweite Runde war damit sicher - auch, dass Rafalski nicht selbst als Schütze antreten müsste. Er wäre es nämlich gewesen, der für die Eintracht den letzten Elfmeter geschossen hätte. „Ich wollte es dann doch lieber direkt auf dem Feld klären“, berichtet er und lacht.

Trainer Mario Martinovic war keineswegs überrascht über die Leistung seines Schützlings: „Wir wissen ja schon, was wir an ihm haben und dass er sowas kann. Das war eine starke Leistung. Und am Ende ist es egal, wie - hauptsache in die zweite Runde.“

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